Riesenviren – die dunkle Materie der Biologie

Riesenviren – die dunkle Materie der Biologie

vor 2 Jahren
Selbst für Virologen sind Riesenviren noch weitestgehend unbekannt. Zwei aktuelle Studien wecken Hoffnungen: Riesenviren könnten gegen tödliche Krankheiten und sogar den Klimawandel helfen. Was ist da dran?
49 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Riesenviren sind auch in der Wissenschaft erst vergleichsweise
kurze Zeit bekannt. Hinsichtlich ihrer Größe können sie es mit
Bakterien aufnehmen. Sie sind so groß, dass man sie unter dem
Mikroskop sehen kann. Das kannte man bisher nur von Pockenviren.
Riesenviren sind sogar noch zehnmal größer als Pockenviren. Die
gute Nachricht ist: Sie können Menschen und generell Wirbeltiere
nicht infizieren.

Die Forschung in dem Bereich ist noch relativ jung. In dieser
Ausgabe des Podcasts geht es um zwei Studien, die aufhorchen
lassen. Ein Riesenvirus soll eine tödliche Krankheit bekämpfen
können, ein anderes sogar gegen Eisschmelze und Klimawandel helfen.
Was ist dran an diesen großen Verheißungen? Der Virologe Alexander
Kekulé zeigt sich skeptisch. An den großen Durchbruch etwa im Kampf
gegen den Klimawandel glaubt er nicht. Im Podcast erklärt er die
Gründe.

Links:
Dänische Studie: Riesenviren im Grönland-Eis
https://doi.org/10.1186/s40168-024-01796-y

Österreichische Studie: Ein Riesenvirus als mögliches Heilmittel
gegen "Naegleria fowleri"
https://doi.org/10.1038/s41467-024-47308-2

Podcast-Tipp:
15 Minuten. Der Tagesschau-Podcast am Morgen
https://1.ard.de/15Minuten

Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
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