Klimawandel: Wird es in Magdeburg bald so warm wie in Nordspanien?
vor 4 Jahren
Neue Studie zum Klimawandel – Stichwort künftige klimatische
Zwillingsstädte in Europa. Außerdem: KfW-Förderstopp für
energieeffiziente Neubauten. Warum der Schritt überfällig ist, der
Teufel aber im Detail steckt.
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Die Klima-Expertin Claudia Kemfert hat den Stopp der
Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung als überfällig
bezeichnet. Die Abteilungsleiterin am Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung sagte MDR AKTUELL, die Effizienzstandards bei
Neubauten hätten sich schon am Markt durchgesetzt. Man brauche die
üppigen Förderungen deshalb nicht mehr. "Die größten Probleme
liegen ohnehin bei den Bestandsgebäuden", so Kemfert. "Hier muss
man mehr Möglichkeiten schaffen, damit die energetische Sanierung
vorwärts geht. Das ist bisher zu schleppend verlaufen." Viele
Altbauten verbrauchten nach wie vor zu viel Energie. Auf diese
Gebäude müsse sich die Förderung künftig konzentrieren. Kemfert
verwies darauf, dass die bisherigen KfW-Programme in Kürze ohnehin
ausgelaufen wären. Das sei noch von der alten Bundesregierung
beschlossen worden. Insofern sei die Kritik von Unionspolitikern
jetzt nicht ganz nachvollzuziehen. Kritik übte die Expertin
allerdings an der Art und Weise, wie der Förder-Stopp nun vom
grünen Wirtschaftsministerium verkündet wurde: "Das hat kurzfristig
Vertrauen zerstört. In der Kommunikation hätte man das besser
machen können." Man hätte deutlich sagen müssen, dass das bisherige
Programm auslaufe und durch ein neues ersetzt werde. Links zum
Podcast: Studie Umweltbundesamt zu "Zwillingsstädten" Hörtipp:
Podcast "Das große Ganze" zur Zukunft von Friday for Future Ein
Tipp zum Klima: Das MDR Klima-Update
Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung als überfällig
bezeichnet. Die Abteilungsleiterin am Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung sagte MDR AKTUELL, die Effizienzstandards bei
Neubauten hätten sich schon am Markt durchgesetzt. Man brauche die
üppigen Förderungen deshalb nicht mehr. "Die größten Probleme
liegen ohnehin bei den Bestandsgebäuden", so Kemfert. "Hier muss
man mehr Möglichkeiten schaffen, damit die energetische Sanierung
vorwärts geht. Das ist bisher zu schleppend verlaufen." Viele
Altbauten verbrauchten nach wie vor zu viel Energie. Auf diese
Gebäude müsse sich die Förderung künftig konzentrieren. Kemfert
verwies darauf, dass die bisherigen KfW-Programme in Kürze ohnehin
ausgelaufen wären. Das sei noch von der alten Bundesregierung
beschlossen worden. Insofern sei die Kritik von Unionspolitikern
jetzt nicht ganz nachvollzuziehen. Kritik übte die Expertin
allerdings an der Art und Weise, wie der Förder-Stopp nun vom
grünen Wirtschaftsministerium verkündet wurde: "Das hat kurzfristig
Vertrauen zerstört. In der Kommunikation hätte man das besser
machen können." Man hätte deutlich sagen müssen, dass das bisherige
Programm auslaufe und durch ein neues ersetzt werde. Links zum
Podcast: Studie Umweltbundesamt zu "Zwillingsstädten" Hörtipp:
Podcast "Das große Ganze" zur Zukunft von Friday for Future Ein
Tipp zum Klima: Das MDR Klima-Update
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