Atomdebatte: Warum uns auch ein "Streckbetrieb" nichts nützt
vor 3 Jahren
Sollen die deutschen AKWs länger laufen? Prof. Claudia Kemfert
sagt: Aufwand und Ertrag stehen selbst beim "Streckbetrieb" in
keinem Verhältnis. Außerdem wirbt sie dafür, das 9-Euro-Ticket um
drei Monate zu verlängern.
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Die EU hat einen Gas-Notfall-Plan beschlossen, in Deutschland tobt
eine Debatte um die Laufzeiten der Atomkraftwerke, es gibt Studien
zur Wirkung des 9-Euro-Tickets und Spekulationen um einen
Aufsichtsratsposten für Prof. Kemfert. Vier Themen, die es in
Kemferts Klima-Podcast vor der Sommerpause zu besprechen gilt. Als
erstes dementiert Energie-Expertin Claudia Kemfert Berichte, sie
würde beim angeschlagenen Energie-Konzern Uniper in den
Aufsichtsrat einsteigen. Sie habe davon nur aus der Zeitung
erfahren. Sie sei auch nicht interessiert an einem solchen Mandat
in irgendeinem Unternehmen. Ihr sei ihre Unabhängigkeit als
Wissenschaftlerin wichtig. Im Gas-Notfallplan der EU sieht Kemfert
einen Schritt in die richtige Richtung, hat aber zwei Aber: Was
passiert in einem echten Notfall? Kann man die Länder dann
anweisen, wirklich zu sparen? Außerdem reichen 15 Prozent
Einsparung nicht aus, es müssten eher 20 Prozent sein. Außer
Appellen hat man jetzt noch nicht all zu viel getan. In der Debatte
um eine längere Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke hat Claudia
Kemfert eine klare Meinung und spricht von einer politischen
Gespensterdebatte. Aufwand und Ertrag eines längeren Betriebs
stünden in keinem Verhältnis. Daran ändere auch ein "Streckbetrieb"
nichts. Zum Schluss geht es um Studien zur Wirkung des
9-Euro-Tickets, u.a. von der TU München. Frau Kemfert sieht viele
positive Aspekte für eine Verkehrswende zugunsten des
Klimaschutzes. Sie plädiert dafür, das 9-Euro-Ticket um drei Monate
zu verlängern und dann eine dauerhafte Nachfolge-Lösung zu
etablieren. Das könne ein 69-Euro-Ticket oder ein ähnliches Modell
wie in Österreich sein.
eine Debatte um die Laufzeiten der Atomkraftwerke, es gibt Studien
zur Wirkung des 9-Euro-Tickets und Spekulationen um einen
Aufsichtsratsposten für Prof. Kemfert. Vier Themen, die es in
Kemferts Klima-Podcast vor der Sommerpause zu besprechen gilt. Als
erstes dementiert Energie-Expertin Claudia Kemfert Berichte, sie
würde beim angeschlagenen Energie-Konzern Uniper in den
Aufsichtsrat einsteigen. Sie habe davon nur aus der Zeitung
erfahren. Sie sei auch nicht interessiert an einem solchen Mandat
in irgendeinem Unternehmen. Ihr sei ihre Unabhängigkeit als
Wissenschaftlerin wichtig. Im Gas-Notfallplan der EU sieht Kemfert
einen Schritt in die richtige Richtung, hat aber zwei Aber: Was
passiert in einem echten Notfall? Kann man die Länder dann
anweisen, wirklich zu sparen? Außerdem reichen 15 Prozent
Einsparung nicht aus, es müssten eher 20 Prozent sein. Außer
Appellen hat man jetzt noch nicht all zu viel getan. In der Debatte
um eine längere Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke hat Claudia
Kemfert eine klare Meinung und spricht von einer politischen
Gespensterdebatte. Aufwand und Ertrag eines längeren Betriebs
stünden in keinem Verhältnis. Daran ändere auch ein "Streckbetrieb"
nichts. Zum Schluss geht es um Studien zur Wirkung des
9-Euro-Tickets, u.a. von der TU München. Frau Kemfert sieht viele
positive Aspekte für eine Verkehrswende zugunsten des
Klimaschutzes. Sie plädiert dafür, das 9-Euro-Ticket um drei Monate
zu verlängern und dann eine dauerhafte Nachfolge-Lösung zu
etablieren. Das könne ein 69-Euro-Ticket oder ein ähnliches Modell
wie in Österreich sein.
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