Die neuen Klimasünden: Pipeline-Lecks und LNG

Die neuen Klimasünden: Pipeline-Lecks und LNG

vor 3 Jahren
Ein "Desaster fürs Klima" nennt Energieexpertin Kemfert die Pipeline-Lecks an den Nord-Stream-Pipelines und erklärt, warum. Außerdem geht es um die Klimabilanz von Flüssig-Erdgas, die so schlecht wie bei Kohle ist.
53 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Aus den Lecks an den Nord-Stream-Pipelines strömt immer noch Gas
aus. Das wirke sich "gravierend" auf das Klima aus, sagt
Energie-Ökonomin Claudia Kemfert. Denn das dort entweichende Methan
sei sehr viel klimaschädlicher als Kohlenstoffdioxid. Wie
wahrscheinlich ist, dass auch andere Pipelines beschädigt werden
könnten? Außerdem geht es um Flüssig-Erdggas (LNG): Studien zufolge
ist es sogar klimaschädlicher als Kohle. Auch Kemfert sieht bei
Erdgas eine "ähnliche schlechte Klimabilanz" wie bei der Kohle. Wie
sinnvoll ist es dann, dass neue LNG-Terminals in Deutschland gebaut
werden? Wäre es stattdessen nicht besser, mehr Kohle abzubauen?
Apropos Kohle: Im Podcast ist auch der RWE-Kompromiss Thema.
Kemfert findet es gut, den Kohleausstieg in Nordrhein-Westfalen
vorzuziehen, kritisiert aber, dass das Ganze "im Hinterzimmer
ausgekungelt wurde". Worum es noch geht: Um die Forderung von
"Fridays for Future" an die Bundesregierung, 100 Milliarden Euro
für den Klimaschutz bereitzustellen. Wieso gibt es so wenige
Reaktionen aus der Politik? Haben auch Sie Fragen an Frau Kemfert?
Dann schreiben Sie uns an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen sie
an unter 0800 40 40 008.
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