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Beschreibung
vor 3 Jahren
Die Energiekrise hat die Diskussion über mögliche Blackouts in
Deutschland befeuert. Wahrscheinlicher aber wäre im Falle des
Strommangels ein Brownout. Was das ist, erklären wir im Podcast.
Der Lagebericht eines Ministeriums in Baden-Württemberg kommt zu
dem Schluss, dass ein solcher Problemfall wahrscheinlicher geworden
ist. Die Klimaökonomin Claudia Kemfert hält einen Brownout für
unwahrscheinlich und beruft sich dabei auf erfolgte Stresstests der
Netzbetreiber. Sie findet: Da wird gerade viel Angst und Schrecken
verbreitet. Außerdem geht es um eine Studie, nach der Deutschland
derzeit zu viele Flüssiggas-Terminals baut. Werden da Milliarden
von Euro in den Sand gesetzt? Kemfert sagt, man brauche die
Terminals für die Versorgungssicherheit, deren Kapazität insgesamt
sei aber zu groß. So viel Gas könne Deutschland gar nicht
verbrauchen, wenn es seine Klimaziele ernst nehme. Also:
Deutschland müsse umsteuern. Gute Nachrichten aus den USA? Von dort
wird ein Durchbruch in der Forschung zur Kernfusion gemeldet.
Erstmals sei dabei mehr Energie erzeugt als verbraucht worden.
Damit könnte perspektivisch theoretisch fast unendlich viel Energie
gewonnen werden. Das Problem laut Kemfert: Die Technologie wird
erst in 40 oder 50 Jahren ausgereift sein. Zu spät, um dem
Klimawandel zu begegnen. Zum Abschluss des Podcasts geht es um ein
Argument, welches man in der Debatte um die Klimapolitik immer
wieder hört. Danach verursache Deutschland nur einen kleinen Teil
der weltweiten Emissionen, könne also gar nicht so viel fürs Klima
tun. Kemfert erklärt, warum das Argument so nicht stimmt und in die
Irre führt. Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie
uns an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen sie an unter 0800 40
40 008.
Deutschland befeuert. Wahrscheinlicher aber wäre im Falle des
Strommangels ein Brownout. Was das ist, erklären wir im Podcast.
Der Lagebericht eines Ministeriums in Baden-Württemberg kommt zu
dem Schluss, dass ein solcher Problemfall wahrscheinlicher geworden
ist. Die Klimaökonomin Claudia Kemfert hält einen Brownout für
unwahrscheinlich und beruft sich dabei auf erfolgte Stresstests der
Netzbetreiber. Sie findet: Da wird gerade viel Angst und Schrecken
verbreitet. Außerdem geht es um eine Studie, nach der Deutschland
derzeit zu viele Flüssiggas-Terminals baut. Werden da Milliarden
von Euro in den Sand gesetzt? Kemfert sagt, man brauche die
Terminals für die Versorgungssicherheit, deren Kapazität insgesamt
sei aber zu groß. So viel Gas könne Deutschland gar nicht
verbrauchen, wenn es seine Klimaziele ernst nehme. Also:
Deutschland müsse umsteuern. Gute Nachrichten aus den USA? Von dort
wird ein Durchbruch in der Forschung zur Kernfusion gemeldet.
Erstmals sei dabei mehr Energie erzeugt als verbraucht worden.
Damit könnte perspektivisch theoretisch fast unendlich viel Energie
gewonnen werden. Das Problem laut Kemfert: Die Technologie wird
erst in 40 oder 50 Jahren ausgereift sein. Zu spät, um dem
Klimawandel zu begegnen. Zum Abschluss des Podcasts geht es um ein
Argument, welches man in der Debatte um die Klimapolitik immer
wieder hört. Danach verursache Deutschland nur einen kleinen Teil
der weltweiten Emissionen, könne also gar nicht so viel fürs Klima
tun. Kemfert erklärt, warum das Argument so nicht stimmt und in die
Irre führt. Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie
uns an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen sie an unter 0800 40
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