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Beschreibung
vor 3 Jahren
Lützerath in Nordrhein-Westfalen besteht nur aus wenigen Häusern.
Die ursprünglichen Bewohner haben ihren Besitz verkauft und leben
längst woanders. Das Energieunternehmen RWE will die Kohle unter
dem Dorf abbaggern. Klimaktivisten wollen das verhindern. Doch
jetzt wird Lützerath geräumt. Klimaökonomin Claudia Kemfert spricht
von einem Desaster. Im Podcast erklärt sie, warum damit das
1,5-Grad-Ziel gefährdet wird. Landes- und Bundesregierung sollten
die Braunkohle nicht abbaggern und stattdessen mit den
Klimaschützern einen Kompromiss suchen. Kemfert befürchtet vor
allem einen Imageschaden für Deutschland. Die Bilder, die jetzt um
die Welt gingen, zeigten Demonstranten vor Kohlebaggern.
Deutschland verspiele damit international seine Glaubwürdigkeit als
Vorreiter für den Klimaschutz. Nordrhein-Westfalens Landesregierung
erklärt dagegen, die Kohle wird gebraucht, um die Energiekrise zu
überstehen. Sie beruft sich dafür auf ein Gutachten. Andere Studien
sagen aber genau das Gegenteil. Und auf die berufen sich
Klimaschützer. Kemfert erklärt, wie die unterschiedlichen
Studien-Ergebnisse zustande kommen. Außerdem geht es um die
sogenannte CCS-Technologie, bei der CO2 unterirdisch gelagert wird.
Ist das die Lösung der Klimakrise? Bundeswirtschaftsminister Habeck
zumindest, einst Gegner der Technologie, zeigte sich jüngst in
Norwegen begeistert. Und am Ende geht die Klimaökonomin auf die
Frage einer Hörerin ein. Welche Klimabilanz haben Himbeeren und
Tomaten aus Afrika, die man hierzulande im Supermarkt kaufen kann?
Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns an
klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen sie an unter 0800 40 40 008.
Die ursprünglichen Bewohner haben ihren Besitz verkauft und leben
längst woanders. Das Energieunternehmen RWE will die Kohle unter
dem Dorf abbaggern. Klimaktivisten wollen das verhindern. Doch
jetzt wird Lützerath geräumt. Klimaökonomin Claudia Kemfert spricht
von einem Desaster. Im Podcast erklärt sie, warum damit das
1,5-Grad-Ziel gefährdet wird. Landes- und Bundesregierung sollten
die Braunkohle nicht abbaggern und stattdessen mit den
Klimaschützern einen Kompromiss suchen. Kemfert befürchtet vor
allem einen Imageschaden für Deutschland. Die Bilder, die jetzt um
die Welt gingen, zeigten Demonstranten vor Kohlebaggern.
Deutschland verspiele damit international seine Glaubwürdigkeit als
Vorreiter für den Klimaschutz. Nordrhein-Westfalens Landesregierung
erklärt dagegen, die Kohle wird gebraucht, um die Energiekrise zu
überstehen. Sie beruft sich dafür auf ein Gutachten. Andere Studien
sagen aber genau das Gegenteil. Und auf die berufen sich
Klimaschützer. Kemfert erklärt, wie die unterschiedlichen
Studien-Ergebnisse zustande kommen. Außerdem geht es um die
sogenannte CCS-Technologie, bei der CO2 unterirdisch gelagert wird.
Ist das die Lösung der Klimakrise? Bundeswirtschaftsminister Habeck
zumindest, einst Gegner der Technologie, zeigte sich jüngst in
Norwegen begeistert. Und am Ende geht die Klimaökonomin auf die
Frage einer Hörerin ein. Welche Klimabilanz haben Himbeeren und
Tomaten aus Afrika, die man hierzulande im Supermarkt kaufen kann?
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