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Beschreibung
vor 3 Jahren
Deutschland hat seine letzten Atomkraftwerke vom Netz genommen.
Manche Atomkraft-Gegner haben das regelrecht gefeiert. Die
Klimaökonomin Claudia Kemfert nicht. Sie sagt, das Thema sei
energiewirtschaftlich abgeschlossen, aber darüber hinaus noch
nicht. Und in der Tat gibt es Stimmen aus Union und FDP, die ein
Festhalten an der Atomkraft fordern. Sie argumentieren, weltweit
sei die Atomkraft auf dem Vormarsch und das aus guten Gründen.
Klimaökonomin Claudia Kemfert hält dagegen und rechnet vor, warum
das aus ihrer Sicht komplett falsch ist. Sie stellt sich damit
unter anderem gegen Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder, der
ein AKW in Bayern gern weiterbetreiben würde. CDU-Chef Friedrich
Merz und die FDP fordern derweil einen Stopp des Rückbaus der
abgeschalteten Atomkraftwerke, um sie in schwierigen Zeiten wieder
anfahren zu können. Ein Vorschlag aus "Absurdistan", findet
Kemfert. In Deutschland werde zu wenig über neue Energien
debattiert und zu viel über alte. Sie erklärt auch, warum Atomstrom
viel teurer ist als grüne Energie aus Windrädern und Co. Ein
Konflikt innerhalb der Klimabewegung: Fridays for Future wirft der
Letzten Generation vor, mit ihren radikalen Protestformen die
Gesellschaft zu spalten. Kemfert sagt, dass auch sie mit Blick auf
diese Protestformen ihre Zweifel habe. Sie findet aber, dass die
Politik die jungen Menschen nur von der Straße bekommen werde, wenn
sie mehr für den Klimaschutz tue. Sie könne verstehen, dass
Menschen mit Blick aufs Klima eine Ohnmacht spürten. Und es geht um
die Frage eines Hörers: Wieviel Wind und Sturm können Windräder und
Solaranlagen standhalten? Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann
schreiben Sie uns an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an
unter 0800 40 40 008.
Manche Atomkraft-Gegner haben das regelrecht gefeiert. Die
Klimaökonomin Claudia Kemfert nicht. Sie sagt, das Thema sei
energiewirtschaftlich abgeschlossen, aber darüber hinaus noch
nicht. Und in der Tat gibt es Stimmen aus Union und FDP, die ein
Festhalten an der Atomkraft fordern. Sie argumentieren, weltweit
sei die Atomkraft auf dem Vormarsch und das aus guten Gründen.
Klimaökonomin Claudia Kemfert hält dagegen und rechnet vor, warum
das aus ihrer Sicht komplett falsch ist. Sie stellt sich damit
unter anderem gegen Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder, der
ein AKW in Bayern gern weiterbetreiben würde. CDU-Chef Friedrich
Merz und die FDP fordern derweil einen Stopp des Rückbaus der
abgeschalteten Atomkraftwerke, um sie in schwierigen Zeiten wieder
anfahren zu können. Ein Vorschlag aus "Absurdistan", findet
Kemfert. In Deutschland werde zu wenig über neue Energien
debattiert und zu viel über alte. Sie erklärt auch, warum Atomstrom
viel teurer ist als grüne Energie aus Windrädern und Co. Ein
Konflikt innerhalb der Klimabewegung: Fridays for Future wirft der
Letzten Generation vor, mit ihren radikalen Protestformen die
Gesellschaft zu spalten. Kemfert sagt, dass auch sie mit Blick auf
diese Protestformen ihre Zweifel habe. Sie findet aber, dass die
Politik die jungen Menschen nur von der Straße bekommen werde, wenn
sie mehr für den Klimaschutz tue. Sie könne verstehen, dass
Menschen mit Blick aufs Klima eine Ohnmacht spürten. Und es geht um
die Frage eines Hörers: Wieviel Wind und Sturm können Windräder und
Solaranlagen standhalten? Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann
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