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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Ausgabe geht es viel um die Natur. Die EU will mit dem
Renaturierungsgesetz Wälder, Moore, Wassergebiete und auch
landwirtschaftlich genutzte Flächen renaturieren. Die Rede ist von
„Europas größter Naturschutzinitiative“. Kernpunkt ist die
Wiederherstellung von Lebensräumen, die derzeit in schlechtem
Zustand sind. Klima-Ökonomin Claudia Kemfert sagt, es handle sich
um den ersten Rechtsakt dieser Art. Und er sei bitter notwendig, da
wir derzeit ein beispielloses Artensterben erlebten. Die Lage sei
alarmierend. Die EU liefere mit ihrem Vorhaben die beste
Versicherung gegen Dürren, Hochwasser und andere klimabedingte
Extremwetterereignisse. Konservative und rechte Parteien machen
jedoch Stimmung dagegen, weil teilweise auch landwirtschaftlich
genutzte Flächen renaturiert werden sollen. Kemfert hat für die
Kritik wenig Verständnis. Sie spricht von Fake News, die ins Feld
geführt würden. Deutlich werde aber auch, dass sich Landwirte
hierzulande Sorgen machten, weil unterm Strich weniger Fläche für
sie bleibe. Kemfert hat Verständnis für diese Bedenken. Sie sagt
aber auch: Wenn man jetzt nicht handle, würden langfristig viel
mehr Flächen wegfallen, weil sie durch Klimawandel und Artensterben
nicht mehr nutzbar würden. Außerdem geht es um Millionäre und
Milliardäre: Untersuchungen zeigen, dass diese Menschen einen
weitaus größeren CO2-Fußabdruck haben. Sollte die Politik etwas
dagegen tun? Ja, findet Claudia Kemfert. Sie hat auch konkrete
Vorschläge. Bei der Hörerfrage geht es um weiße Straßen: Ein Hörer
fragt, ob Straßen weiß sein sollten, damit sie mehr Sonnenlicht
reflektieren. Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie
uns an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter 0800 40
40 008. Und hier die Podcastempfehlung: You are fucked –
Deutschlands erste Cyberkatastrophe
Renaturierungsgesetz Wälder, Moore, Wassergebiete und auch
landwirtschaftlich genutzte Flächen renaturieren. Die Rede ist von
„Europas größter Naturschutzinitiative“. Kernpunkt ist die
Wiederherstellung von Lebensräumen, die derzeit in schlechtem
Zustand sind. Klima-Ökonomin Claudia Kemfert sagt, es handle sich
um den ersten Rechtsakt dieser Art. Und er sei bitter notwendig, da
wir derzeit ein beispielloses Artensterben erlebten. Die Lage sei
alarmierend. Die EU liefere mit ihrem Vorhaben die beste
Versicherung gegen Dürren, Hochwasser und andere klimabedingte
Extremwetterereignisse. Konservative und rechte Parteien machen
jedoch Stimmung dagegen, weil teilweise auch landwirtschaftlich
genutzte Flächen renaturiert werden sollen. Kemfert hat für die
Kritik wenig Verständnis. Sie spricht von Fake News, die ins Feld
geführt würden. Deutlich werde aber auch, dass sich Landwirte
hierzulande Sorgen machten, weil unterm Strich weniger Fläche für
sie bleibe. Kemfert hat Verständnis für diese Bedenken. Sie sagt
aber auch: Wenn man jetzt nicht handle, würden langfristig viel
mehr Flächen wegfallen, weil sie durch Klimawandel und Artensterben
nicht mehr nutzbar würden. Außerdem geht es um Millionäre und
Milliardäre: Untersuchungen zeigen, dass diese Menschen einen
weitaus größeren CO2-Fußabdruck haben. Sollte die Politik etwas
dagegen tun? Ja, findet Claudia Kemfert. Sie hat auch konkrete
Vorschläge. Bei der Hörerfrage geht es um weiße Straßen: Ein Hörer
fragt, ob Straßen weiß sein sollten, damit sie mehr Sonnenlicht
reflektieren. Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie
uns an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter 0800 40
40 008. Und hier die Podcastempfehlung: You are fucked –
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