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Beschreibung
vor 2 Jahren
Im ersten Teil des Podcasts spricht die Klimaökonomin Claudia
Kemfert über die neue Kraftwerksstrategie der Bundesregierung. Sie
kritisiert den Plan, 20 neue Gaskraftwerke zu bauen, die ihrer
Meinung nach teuer und ineffizient sind. Man brauche sie auch nicht
unbedingt, denn schon jetzt gebe es Netzreserven, die man je nach
Bedarf nutzen könne. Kemfert bezweifelt auch, ob die neuen
Gaskraftwerke je für Wasserstoff tauglich sein werden. Das sei
nichts anderes als eine riskante Wette auf die Zukunft. Die
Wissenschaftlerin nennt Alternativen zum Plan der Regierung. Helfen
könne zum Beispiel ein digitales Energie- und Lastenmanagement,
auch Energiespeicher seien bereits vorhanden.
Anschließend bewertet Kemfert die neuen Klimaziele der
EU-Kommission. Und sie geht auf eine Studie zu Klimaschäden in
historischen Parkanlagen ein. Die TU Berlin hat bundesweit 150.000
Bäume untersucht, auch in mitteldeutschen Parks.
Zum Abschluss eine Hörerfrage: Laut einer aktuellen Prognose könnte
der Meeresspiegel um bis zu fünf Meter ansteigen. Was bedeutet das
für deutsche Küstenstädte wie Hamburg und Bremen? Kann man bereits
jetzt städtebaulich reagieren? Claudia Kemfert erklärt, dass das
Szenario noch mit vielen Unsicherheiten behaftet ist. Für Panik
bestehe kein Anlass. Gleichwohl sollten auch Städteplaner den
Klimawandel berücksichtigen. Kemfert verweist auf das Beispiel
Niederlande, wo bereits jetzt Häuser konstruiert würden, die wie
Hausboote auf dem Wasser schwimmen könnten.
Studie: Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress
Podcast-Tipp: WDR 5 Politikum - Der Meinungspodcast
Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns
an klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter
0800 40 40 008.
Kemfert über die neue Kraftwerksstrategie der Bundesregierung. Sie
kritisiert den Plan, 20 neue Gaskraftwerke zu bauen, die ihrer
Meinung nach teuer und ineffizient sind. Man brauche sie auch nicht
unbedingt, denn schon jetzt gebe es Netzreserven, die man je nach
Bedarf nutzen könne. Kemfert bezweifelt auch, ob die neuen
Gaskraftwerke je für Wasserstoff tauglich sein werden. Das sei
nichts anderes als eine riskante Wette auf die Zukunft. Die
Wissenschaftlerin nennt Alternativen zum Plan der Regierung. Helfen
könne zum Beispiel ein digitales Energie- und Lastenmanagement,
auch Energiespeicher seien bereits vorhanden.
Anschließend bewertet Kemfert die neuen Klimaziele der
EU-Kommission. Und sie geht auf eine Studie zu Klimaschäden in
historischen Parkanlagen ein. Die TU Berlin hat bundesweit 150.000
Bäume untersucht, auch in mitteldeutschen Parks.
Zum Abschluss eine Hörerfrage: Laut einer aktuellen Prognose könnte
der Meeresspiegel um bis zu fünf Meter ansteigen. Was bedeutet das
für deutsche Küstenstädte wie Hamburg und Bremen? Kann man bereits
jetzt städtebaulich reagieren? Claudia Kemfert erklärt, dass das
Szenario noch mit vielen Unsicherheiten behaftet ist. Für Panik
bestehe kein Anlass. Gleichwohl sollten auch Städteplaner den
Klimawandel berücksichtigen. Kemfert verweist auf das Beispiel
Niederlande, wo bereits jetzt Häuser konstruiert würden, die wie
Hausboote auf dem Wasser schwimmen könnten.
Studie: Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress
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