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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und der frühere Nato-General
Erhard Bühler zunächst über das aktuelle Kriegsgeschehen. Darunter
sind mehrere Berichte, die es zuletzt zu eingeschlagenen,
ukrainischen Drohnen in Russland gab. Thema ist aber auch eine
Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach
die Ukraine mittlerweile Ziele in mehr als 1.000 Kilometern
Entfernung treffen könne. Bei den russischen Angriffen gibt es laut
Bühler keine grundsätzlichen Veränderungen. Zu den Kämpfen am Boden
sagt der Ex-General, es gebe keine wesentlichen Verschiebungen der
Frontlinie, aber heftige Kämpfe.
Ausführlich geht es außerdem um den früheren russischen Präsidenten
Dmitri Medwedew. Er ist derzeit stellvertretender Chef des
Nationalen Sicherheitsrats in Russland. Deisinger und Bühler
sprechen über seine Aussagen, die er regelmäßig im Messaging-Dienst
Telegram veröffentlicht und seine möglichen Motive dahinter. Bühler
geht außerdem auf Medwedews Werdegang ein. Er sagt, man müsse ihn
ernst nehmen. Medwedew interpretiere sehr präzise und auf den Punkt
gebracht, was der russische Präsident Wladimir Putin manchmal sehr
unpräzise und andeutungsweise formuliere. Bühler bewertet außerdem
Medwedews Reaktion auf eine von Selenskyj vorgestellte
Friedensformel. Er sagt, dabei handele es sich um die
Ausbuchstabierung der von Putin selbst benannten Ziele. Medwedew
fungiere als Putin-Erklärer, wisse aber auch genau was er tue.
Bühler hält es außerdem für ausgeschlossen, dass im Putin-Regime
ein Amtsträger so weitreichende Aussagen treffen dürfe und Putin
damit überrasche.
Deisinger und Bühler schauen aber auch auf die Diskussion im
Deutschen Bundestag in der vergangenen Woche. Es ging erneut um
mögliche Taurus-Lieferungen. Zudem fragte SPD-Fraktionschef Rolf
Mützenich, ob es nicht an der Zeit sei, darüber nachzudenken, wie
man den Krieg einfrieren und dann beenden könne. Bühler sieht
nicht, dass sich dieser Krieg so beenden lasse. Und es geht um den
Schlagabtausch zwischen Kanzler Olaf Scholz und Norbert Röttgen
sowie den mutmaßlichen Geheimnisverrat aus einer Sitzung des
Verteidigungsausschusses heraus. Zum Schluss beantwortet Bühler
noch Hörerfragen.
Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie
an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Erhard Bühler zunächst über das aktuelle Kriegsgeschehen. Darunter
sind mehrere Berichte, die es zuletzt zu eingeschlagenen,
ukrainischen Drohnen in Russland gab. Thema ist aber auch eine
Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach
die Ukraine mittlerweile Ziele in mehr als 1.000 Kilometern
Entfernung treffen könne. Bei den russischen Angriffen gibt es laut
Bühler keine grundsätzlichen Veränderungen. Zu den Kämpfen am Boden
sagt der Ex-General, es gebe keine wesentlichen Verschiebungen der
Frontlinie, aber heftige Kämpfe.
Ausführlich geht es außerdem um den früheren russischen Präsidenten
Dmitri Medwedew. Er ist derzeit stellvertretender Chef des
Nationalen Sicherheitsrats in Russland. Deisinger und Bühler
sprechen über seine Aussagen, die er regelmäßig im Messaging-Dienst
Telegram veröffentlicht und seine möglichen Motive dahinter. Bühler
geht außerdem auf Medwedews Werdegang ein. Er sagt, man müsse ihn
ernst nehmen. Medwedew interpretiere sehr präzise und auf den Punkt
gebracht, was der russische Präsident Wladimir Putin manchmal sehr
unpräzise und andeutungsweise formuliere. Bühler bewertet außerdem
Medwedews Reaktion auf eine von Selenskyj vorgestellte
Friedensformel. Er sagt, dabei handele es sich um die
Ausbuchstabierung der von Putin selbst benannten Ziele. Medwedew
fungiere als Putin-Erklärer, wisse aber auch genau was er tue.
Bühler hält es außerdem für ausgeschlossen, dass im Putin-Regime
ein Amtsträger so weitreichende Aussagen treffen dürfe und Putin
damit überrasche.
Deisinger und Bühler schauen aber auch auf die Diskussion im
Deutschen Bundestag in der vergangenen Woche. Es ging erneut um
mögliche Taurus-Lieferungen. Zudem fragte SPD-Fraktionschef Rolf
Mützenich, ob es nicht an der Zeit sei, darüber nachzudenken, wie
man den Krieg einfrieren und dann beenden könne. Bühler sieht
nicht, dass sich dieser Krieg so beenden lasse. Und es geht um den
Schlagabtausch zwischen Kanzler Olaf Scholz und Norbert Röttgen
sowie den mutmaßlichen Geheimnisverrat aus einer Sitzung des
Verteidigungsausschusses heraus. Zum Schluss beantwortet Bühler
noch Hörerfragen.
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