Babyschlaf Mythen #1 – was ist wahr, was falsch?
IN DIESER FOLGE MÖCHTE ICH BABYSCHLAF-MYTHEN AUFDECKEN. Es gibt
nämlich so viele Unwahrheiten, die komplett aus dem Zusammenhang
gerissen und dann überzeugend weitergegeben werden. Das kann vor
allem als Neumama sehr verwirrend sein.
9 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Jahren
BABYSCHLAF-MYTHOS NUMMER 1: „HALT DEIN BABY TAGSÜBER WACH, DAMIT ES
NACHTS BESSER SCHLAFEN KANN!“
Was ich oft höre ist die Frage, ob es Sinn macht, sein Baby
tagsüber wach zu halten. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen,
dass hier unser erwachsenes Schlafverhalten auf die Kleinen
übertragen wird. Wenn wir ein Mittagsschläfchen machen, kann uns
das abends wachhalten, wohingegen wir, wenn wir abends so richtig
müde sind, schnell einschlafen.
Aber Achtung: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen! Und wir
dürfen nicht einfach von uns Erwachsenen auf die Kleinen
schließen! So seltsam es klingen mag: Müde Kinder schlafen häufig
schwerer ein.
Fakt ist: Babys und Kinder brauchen regelmäßige Schläfchen am
Tag, damit sie nicht übermüden. Wenn Dein Kleines zu lange am
Stück wach ist, produziert der kleine Körper zu viel vom
Stresshormon Cortisol und Adrenalin. Die Kleinen sind dadurch
dann scheinbar wieder ganz wach, oft so, als seien sie „drüber“.
In Wahrheit sind sie absolut übermüdet, und das liegt am
Adrenalin!
Das Problem: Deinem Baby fällt es dann wesentlich schwerer,
einzuschlafen.
Wenn Dein Kleines tagsüber wachgehalten wird, häuft sich die
Übermüdung an und dadurch kann es zu Problemen beim Ein- und
Durchschlafen kommen.
DAS KANNST DU TUN
Achte auf die Müdigkeitsanzeichen Deines Babys und
auf altersgerechte Wachphasen, und etabliere dann eine
Bettgehroutine.
Ein kleiner Zusatz noch: Natürlich gibt es auch bei den Kleinen
ein zuviel am Tagschlaf. Das macht sich durch ein langwieriges
abendliches Einschlafen oder nächtliche Wachphasen bemerkbar.
Daher ist es auch wichtig, altersgerechte Wachphasen zur
Orientierung zu kennen und diese aktiv zu gestalten.
MYTHOS NUMMER 2: MOBILEES UND LICHTSPIELE SIND GUTE
EINSCHLAFHILFEN
Das stimmt nicht, denn sowohl Lichtspiele wie beispielsweise ein
Sternenhimmel-Projektor oder ein Mobile sind für die Kleinen eher
stimulierend, als einschlaf-fördernd! Anstatt ein Mobilee über
dem Bettchen baumeln zu haben, würde ich raten, es über die
Wickelkommode zu hängen. Und auch Lichtspiele sind wunderbar für
eine aktive Wachphase mit dem Baby, gehören aber nicht zum
Schlafort der Kleinen.
Nachtlichter
Noch ein Wort zum Nachtlicht: Für Babys ist ein Nachtlicht nicht
wirklich notwendig, denn Säuglinge haben keine Angst im Dunkeln.
Erst um den dritten Geburtstag herum entwickeln Kinder Ängste im
Bezug auf Dunkelheit. Dann kann ein Nachtlicht helfen, damit Dein
Kleines sichergehen kann, dass keine Monster unterm Bett warten.
DU WILLST MEHR ERKLÄRUNGEN ZU BABYSCHLAF MYTHEN?
Dann empfehle ich Dir meine anderen Podcastfolgen zu dem Thema.
Und auch auf dem Blog findest Du weitere informative Artikel für
einen guten Babyschlaf.
Mythen #2: Über Wachphasen und die ideale Schlafumgebung
Mythen #3: Über´s Familienbett und Fläschchen vs. Stillen
Zum Babsychlaf Blog
Der Beitrag Babyschlaf Mythen #1 – was ist wahr, was falsch?
erschien zuerst auf KINGABABY.
NACHTS BESSER SCHLAFEN KANN!“
Was ich oft höre ist die Frage, ob es Sinn macht, sein Baby
tagsüber wach zu halten. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen,
dass hier unser erwachsenes Schlafverhalten auf die Kleinen
übertragen wird. Wenn wir ein Mittagsschläfchen machen, kann uns
das abends wachhalten, wohingegen wir, wenn wir abends so richtig
müde sind, schnell einschlafen.
Aber Achtung: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen! Und wir
dürfen nicht einfach von uns Erwachsenen auf die Kleinen
schließen! So seltsam es klingen mag: Müde Kinder schlafen häufig
schwerer ein.
Fakt ist: Babys und Kinder brauchen regelmäßige Schläfchen am
Tag, damit sie nicht übermüden. Wenn Dein Kleines zu lange am
Stück wach ist, produziert der kleine Körper zu viel vom
Stresshormon Cortisol und Adrenalin. Die Kleinen sind dadurch
dann scheinbar wieder ganz wach, oft so, als seien sie „drüber“.
In Wahrheit sind sie absolut übermüdet, und das liegt am
Adrenalin!
Das Problem: Deinem Baby fällt es dann wesentlich schwerer,
einzuschlafen.
Wenn Dein Kleines tagsüber wachgehalten wird, häuft sich die
Übermüdung an und dadurch kann es zu Problemen beim Ein- und
Durchschlafen kommen.
DAS KANNST DU TUN
Achte auf die Müdigkeitsanzeichen Deines Babys und
auf altersgerechte Wachphasen, und etabliere dann eine
Bettgehroutine.
Ein kleiner Zusatz noch: Natürlich gibt es auch bei den Kleinen
ein zuviel am Tagschlaf. Das macht sich durch ein langwieriges
abendliches Einschlafen oder nächtliche Wachphasen bemerkbar.
Daher ist es auch wichtig, altersgerechte Wachphasen zur
Orientierung zu kennen und diese aktiv zu gestalten.
MYTHOS NUMMER 2: MOBILEES UND LICHTSPIELE SIND GUTE
EINSCHLAFHILFEN
Das stimmt nicht, denn sowohl Lichtspiele wie beispielsweise ein
Sternenhimmel-Projektor oder ein Mobile sind für die Kleinen eher
stimulierend, als einschlaf-fördernd! Anstatt ein Mobilee über
dem Bettchen baumeln zu haben, würde ich raten, es über die
Wickelkommode zu hängen. Und auch Lichtspiele sind wunderbar für
eine aktive Wachphase mit dem Baby, gehören aber nicht zum
Schlafort der Kleinen.
Nachtlichter
Noch ein Wort zum Nachtlicht: Für Babys ist ein Nachtlicht nicht
wirklich notwendig, denn Säuglinge haben keine Angst im Dunkeln.
Erst um den dritten Geburtstag herum entwickeln Kinder Ängste im
Bezug auf Dunkelheit. Dann kann ein Nachtlicht helfen, damit Dein
Kleines sichergehen kann, dass keine Monster unterm Bett warten.
DU WILLST MEHR ERKLÄRUNGEN ZU BABYSCHLAF MYTHEN?
Dann empfehle ich Dir meine anderen Podcastfolgen zu dem Thema.
Und auch auf dem Blog findest Du weitere informative Artikel für
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Mythen #2: Über Wachphasen und die ideale Schlafumgebung
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