Crosby, Stills, Nash & Young (2)
1 Stunde 8 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Jahren
Crosby, Stills, Nash and Young waren die musikalischen Stimmen
ihrer Generation. Der Vietnam-Krieg, der Studenten-Beschuss von
Ohio, der Kampf um Frieden, Bürgerrechte und ein selbstbestimmtes,
alternatives Leben finden sich in ihren Liedern.
Nach dem prägenden Album „Deja Vu“ 1971 gingen David Crosby,
Stephen Stills, Graham Nash und Neil Young getrennte Wege.
Soloalben erschienen. Besonders Neil Young war auf anderen Pfaden
unterwegs, und so fanden erst 1974 alle vier zu einer triumphalen
Stadiontournee wieder zusammen.
Das Selbstbewusstsein jedes einzelnen, unterschiedliche Pläne, aber
auch Provokationen und der zunehmende Drogenmissbrauch machten die
Zusammenarbeit schwierig. Still und Nash arbeiteten zusammen,
Tonspuren der anderen beiden wurden erst aufgenommen, dann wieder
gelöscht. David Crosby driftete zunehmend ab, sein enger Freund
Graham Nash hielt lange zu ihm. 1977 erschien ein weiteres
CSN-Album, wieder mit einigen Hits und musikalischen Rückblicken
auf die Träume der Hippie-Generation.
David Crosby muss schließlich sogar ins Gefängnis wegen diverser
Drogen- und Waffengesetzvergehen. Seine Freunde unterstützen ihn,
sogar ein weiteres CSN&Y-Album erscheint, wenn auch ohne großen
Erfolg. Die Tourneen, vor allem die des Trios, bleiben erfolgreich,
auch mit ihren gealterten Stimmen vermögen sie den Zauber ihrer
Musik vor Publikum zu entfachen. Auch politisch engagieren sie sich
über die Jahre immer wieder: für die demokratische Partei der USA,
gegen Atomkraft, für Bildungsprojekte. Musikalische Solo-Projekte
fallen dagegen ab. Die starken Persönlichkeiten halten es trotz des
musikalischen Bandes aber immer schlechter miteinander aus. Es
kommt schließlich zum Bruch, der auch bis zu David Crosbys Tod
Anfang 2023 nicht mehr ganz gekittet werden kann, trotz
gegenseitiger Bemühungen. Was bleibt? Eine Fülle spannender Musik,
großartiger Melodien, gemischter Stimmen, Einflüsse und
Temperamente – unvergleichlich: Crosby Stills Nash
&Young.
Peters Playlist Part Two:
Crosby & Nash - Wind on the Water (1975): Carry me, Naked in
the rain, Homeward through the haze, Critical Mass/Wind on the
water
Crosby & Nash – Whistling Down The Wire (1976): Broken bird,
Taken at all, Out of the darkness
Stills-Young Band – Long May You Run(1976): Long may you run, Black
coral
Crosby, Stills & Nash – CSN (1977): Shadow captain, Cathedral,
Dark star, Just a song before I go
Crosby, Stills & Nash – Daylight Again (1982): Wasted on the
way, Southern cross, Delta, Daylight again
Crosby, Stills, Nash & Young – American Dream (1988): American
dream, Compass
Crosby, Stills & Nash – Live It Up (1990): Haven’t we lost
enough, Yours and mine, Arrows
Crosby, Stills & Nash – After the Storm (1994): Camera, Unequal
love, In my life, Street to lean on
Crosby, Stills, Nash & Young – Looking Forward (1999): Looking
forward, Slowpoke
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
ihrer Generation. Der Vietnam-Krieg, der Studenten-Beschuss von
Ohio, der Kampf um Frieden, Bürgerrechte und ein selbstbestimmtes,
alternatives Leben finden sich in ihren Liedern.
Nach dem prägenden Album „Deja Vu“ 1971 gingen David Crosby,
Stephen Stills, Graham Nash und Neil Young getrennte Wege.
Soloalben erschienen. Besonders Neil Young war auf anderen Pfaden
unterwegs, und so fanden erst 1974 alle vier zu einer triumphalen
Stadiontournee wieder zusammen.
Das Selbstbewusstsein jedes einzelnen, unterschiedliche Pläne, aber
auch Provokationen und der zunehmende Drogenmissbrauch machten die
Zusammenarbeit schwierig. Still und Nash arbeiteten zusammen,
Tonspuren der anderen beiden wurden erst aufgenommen, dann wieder
gelöscht. David Crosby driftete zunehmend ab, sein enger Freund
Graham Nash hielt lange zu ihm. 1977 erschien ein weiteres
CSN-Album, wieder mit einigen Hits und musikalischen Rückblicken
auf die Träume der Hippie-Generation.
David Crosby muss schließlich sogar ins Gefängnis wegen diverser
Drogen- und Waffengesetzvergehen. Seine Freunde unterstützen ihn,
sogar ein weiteres CSN&Y-Album erscheint, wenn auch ohne großen
Erfolg. Die Tourneen, vor allem die des Trios, bleiben erfolgreich,
auch mit ihren gealterten Stimmen vermögen sie den Zauber ihrer
Musik vor Publikum zu entfachen. Auch politisch engagieren sie sich
über die Jahre immer wieder: für die demokratische Partei der USA,
gegen Atomkraft, für Bildungsprojekte. Musikalische Solo-Projekte
fallen dagegen ab. Die starken Persönlichkeiten halten es trotz des
musikalischen Bandes aber immer schlechter miteinander aus. Es
kommt schließlich zum Bruch, der auch bis zu David Crosbys Tod
Anfang 2023 nicht mehr ganz gekittet werden kann, trotz
gegenseitiger Bemühungen. Was bleibt? Eine Fülle spannender Musik,
großartiger Melodien, gemischter Stimmen, Einflüsse und
Temperamente – unvergleichlich: Crosby Stills Nash
&Young.
Peters Playlist Part Two:
Crosby & Nash - Wind on the Water (1975): Carry me, Naked in
the rain, Homeward through the haze, Critical Mass/Wind on the
water
Crosby & Nash – Whistling Down The Wire (1976): Broken bird,
Taken at all, Out of the darkness
Stills-Young Band – Long May You Run(1976): Long may you run, Black
coral
Crosby, Stills & Nash – CSN (1977): Shadow captain, Cathedral,
Dark star, Just a song before I go
Crosby, Stills & Nash – Daylight Again (1982): Wasted on the
way, Southern cross, Delta, Daylight again
Crosby, Stills, Nash & Young – American Dream (1988): American
dream, Compass
Crosby, Stills & Nash – Live It Up (1990): Haven’t we lost
enough, Yours and mine, Arrows
Crosby, Stills & Nash – After the Storm (1994): Camera, Unequal
love, In my life, Street to lean on
Crosby, Stills, Nash & Young – Looking Forward (1999): Looking
forward, Slowpoke
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
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