Quo vadis, DGB und ver.di? Orhan Akman und Marco Nörenberg im Gespräch, Teil 2
vor 2 Jahren
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Schon der erste Teil meines Gespräches mit Orhan Akman ging
dahin, "wo es wehtut", um ein Bild aus der Fußballersprache zu
verwenden. Und auch in Teil 2 werden die Probleme klar benannt
und diskutiert. Wir sprechen über: - harte Einsparungen bei
ver.di infolge des galoppierenden Mitgliederschwunds seit der
Gründung in 2001 - schwindende Tarifmacht bei zunehmendem Frust
der Beschäftigten - vergebene Chancen auf
Mitgliederzuwächse durch unzureichende Tarifabschlüsse mit (zu)
vielen Nullmonaten - mangelnde Verankerung der
Gewerkschaft in den Betrieben, unzureichende Politisierung und
gewerkschaftliche Bildungsarbeit - Schwierigkeiten des DGB
in der Positionierung in wichtigen gesellschaftlichen und
gesellschaftspolitischen Fragen - Krise der DGB
Gewerkschaften infolge fehlender Eigenständigkeit ggü.
insbesondere der SPD - Das Aufkommen von Gewerkschaften
von außerhalb des DGB, weil sich Beschäftigte von
Großgewerkschaften nicht mehr gut genug vertreten fühlen - Hass,
Isolation und Schikanen gegen Orhan Akman beim ver.di
Bundeskongress Mich interessiert auch weiterhin Eure Meinung: wie
sollten sich Gewerkschaften (neu) aufstellen, um wieder an
Attraktivität für die Beschäftigten zu gewinnen? #360GradBR #DGB
#verdi #Tarifverhandlungen #Gewerkschaft
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