NEWS: Schwere Medikamentenfehler an Intensivstationen? Vermeidung durch Analyse und neue Sicherheitskultur

NEWS: Schwere Medikamentenfehler an Intensivstationen? Vermeidung durch Analyse und neue Sicherheitskultur

7 Minuten

Beschreibung

vor 16 Jahren
Eine aktuelle, multinationale Studie einer Arbeitsgruppe der
Europäischen Gesellschaft für Intensivmedizin (www.esicm.org), die
Anfang März im British Medical Journal veröffentlicht wurde,
untersuchte die häufigsten Fehler bei parenteralen Medikationen auf
Intensivstationen. Innerhalb eines 24-stündigen
Beobachtungszeitraums wurden Fehlerberichte aus 113
Intensivstationen in 27 Ländern gesammelt. Bei mehr als einem
Drittel der Patienten kam es dabei zu Fehlern bei der Gabe von
injizierbarer Medikation.

Univ.-Doz. Dr. Andreas Valentin, Leiter dieser weltweiten Studie,
analysiert für Billrothhaus-News die häufigsten Fehler, ihre
Ursachen und die Strategien zu ihrer Vermeidung. Er verweist
darauf, dass es sich hier nicht um Fehler einzelner
Intensivstationen handelt, sondern um Fehlermuster, die durch
relativ einfache Massnahmen, wie Routinechecks bei Dienstwechsel,
Einführung eines Fehlerberichtsystems und einer offenen Diskussion
von Fehlern in den Abteilungen deutlich reduziert werden können.

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