Podcaster
Episoden
28.01.2013
7 Minuten
Alleine in Europa sterben jährlich zehntausende Menschen an
plötzlichem Herzstillstand. In solchen Fällen ist die sofortige
Inangriffnahme von Wiederbelebungsmaßnahmen obligat. Dieser Beitrag
soll die aktuellen Leitlinien der ERC (European Resusciation
Council) zur kardiopulmonalen Reanimation - Teil 1 Basisreanimation
für Erwachsene mit dem Defibrillator (AED Algorithmus) zeigen. Die
praktische Demonstration von Reanimationsmaßnahmen kann Leben
retten! Erläutert werden die in den Leitlinien festgelegten
Behandlungsabläufe vom Notfallexperten Univ.-Prof. Dr. Hans
Domanovits.
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02.11.2011
3 Minuten
In der Behandlung der Psoriasis bei Kindern wird von Experten immer
wieder auf die unterschiedliche Verschreibungspraxis von
Dermatologen, Pädiatern und Allgemeinmedizinern hingewiesen.
Eine aktuelle US-Studie in den Archives of Dermatology konnte
zeigen, dass Dermatologen dazu neigen, in allen Altersgruppen höher
potente Corticosterioide für die Lokaltherapie zu verwenden während
Kinderärzte z.B. sehr häufig zu Calcineurin-Inhibitoren greifen wie
zum Beispiel dem Tacrolimus.
Billrothhaus-News Expertin Univ.-Prof. Dr. Beatrix Volc-Platzer
geht davon aus, dass in Österreich eine ähnliche Situtation
besteht. Entscheidend für eine optimale Behandlung der Psoriasis
bei Kindern sind damit neben aktuellen Guidelines vorallem
hochwertige Fortbildungsveranstaltungen für Dermatologen und
Pädiater.
Weiterführende Imformation:
Trends in Pediatric Psoriasis Outpatient Health Care Delivery in
the United States
Sinae A. Vogel, BS; Brad Yentzer, MD; Scott A. Davis, MA; Steven R.
Feldman, MD, PhD; Kelly M. Cordoro, MD
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05.07.2011
6 Minuten
In Österreich leben immer mehr Menschen mit psychischen
Erkrankungen. Alleine
im Jahr 2009 suchten 900.000 Menschen aufgrund psychischer Probleme
einen Arzt
auf. Neben der Psychotherapie gehört die Verschreibung von
Psychopharmaka
zur Standardtherapie.
Die medikamentöse Behandlung der Depression kann in Zukunft durch
melatonin-basierte
Substanzen wie z.B. Agomelatin ergänzt bzw. ersetzt werden. Eine
Review-Arbeit
in der Juni Ausgabe des Lancet bestätigt das Potential der
melatonin-basierten
Medikamente. Billrothhaus-News Experte Univ.-Prof. DDr. Siegfried
Kapser erklärt
in diesem Statement den Wirkmechanismus dieser neuen Medikamente.
Entscheidend
dabei ist ihr positiver Einfluß auf das circadianische System des
Menschen
und die, etwa im Vergleich zu den bisher eingesetzten
Serotonin-Wiederaufnahmehemmern
(SSRIs), deutlich reduzierten Nebenwirkungen.
Prof. Kasper betont auch, dass diese neuen Medikamente
derzeit
nicht von den Krankenkassen rückerstattet werden, und - auch
aufgrund der
aktuellen Lancet-Publikation - eine diesbezügliche Änderung
wünscheswert
wäre.
Weiterführende Informationen:
Volltext
des Lancet Artikels auf Clinical Key
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über Agomelatin auf Clinical Key
ovel melatonin-based therapies: potential advances in the
treatment
of major depression
Ian B Hickie, Naomi L Rogers
The Lancet, Early Online Publication, 18 May 2011
Abstract
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08.05.2011
3 Minuten
Ein Skandal um fehlerhafte Hüftprothesen beunruhigt derzeit
Österreich. Bei den mangelhaften Implantaten des Hestellers „DePuy“
und dessen Tochterunternehmens „Johnson und Johnson“ wurde ein
verstärkter Metallabrieb festgestellt, der bei den Trägern zu
gesundheitlichen Problemen führen kann. Das Unternehmen DePuy rief
sein ASR XL Hüftpfannensystem und Hüft-Oberflächenersatzsystem
bereits im August 2010 freiwillig zurück.
Prim. Dr. Josef Hochreiter, Präsident der Österreichische
Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, geht davon
aus, dass in Österreich 230/240 Implantate von der Rückholaktion
betroffen sind, also 1-1,5 Prozent aller operierten 18.000
Hüftimplantate
pro Jahr. Den Ärzten rät Prim.Hochreiter, die betroffenen Patienten
zu einer klinischen Untersuchung einzuberufen und eine Bestimmung
der Metallionenkonzentration im Blut durchführen zu lassen. Wenn
eine klinisch auffällige Situation vorliegt, bzw. wenn die
Metallionenkonzentration bestimmte Werte überschreitet, dann ist
dem Patienten die Revision zu empfehlen. Wenn das nicht der Fall
ist, soll eine Observation und eine engmaschigen Kontrolle
durchgeführt werden.
Entscheiden für die Zukunft hält Prim. Hochreiter die Einführung
eines Endoprothesenregisters, dass es seit 2008 bereits in
Österreich gibt, allerdings noch nicht verpflichtend ist.
"Ein Prothesenregister ist sehr sehr sinnvoll, deswegen kämpfen wir
auch so sehr darum, und deswegen hat Österreich auch in einer
gewissen Vorreiterrolle in Mitteleuropa ein solches
etabliert.
Denn über Endoprothesenregister ist es möglich, frühzeitig
Implantatversagen festzustellen. Und damit zu einem Zeitpunkt eine
Rückholaktion zu starten, wo noch nicht allzuviel implantiert ist."
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27.03.2011
6 Minuten
Auch zwei Wochen nach der verheerenden Atomkatastrophe in Fukushima
hat sich die Situation nicht beruhigt und die weltweiten
Auswirkungen des Unglücks sind noch immer nicht absehbar. Zu den
Risikogruppen im Falle einer erhöhten Strahlenbelastungen zählen
schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder.
Dr. Maximilian Schmid, Leiter der Ambulanz für pränatale genetische
Beratung an der Univ.-Klin. für Frauenheilunde in Wien, gibt in
diesem Statement einen kurzen Überblick über die
Auswirkungen erhöhter Strahlenbelastung in den einzelnen
Entwicklungsphasen des Embryos/Fötus.
Bezugnehmend auf die aktuelle Situation in Japan sieht Dr. Schmid
derzeit keine Gefahr für schwangere Frauen in Österreich durch
erhöhte Strahlenbelastung.
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