Fukushima: Konsequenzen der Atomkatastrophe für Österreich!

Fukushima: Konsequenzen der Atomkatastrophe für Österreich!

6 Minuten

Beschreibung

vor 14 Jahren
Univ.-Prof. Dr. Franz Kainberger
(Univ.-Klink für Radiodiagnostik, MedUni Wien,
Präsident des Verbandes für medizinischen Strahlenschutz in
Österreich)

Die dramatischen Vorfälle der letzten Tage rund um das, duch ein
Jahrhundertbeben schwer beschädigte, Atomkraftwerk Fukushima in
Japan, sollten auch in Österreich zu einer intensiven Diskussion
über ein verbessertes Risikomanagement und eine transparentere
Risikokommunikation führen. Das fordert der Präsident des Verbandes
für medizinischen Strahlenschutz in Österreich Univ.-Prof. Dr.
Franz Kainberger in diesem Billrothhaus-Newsstatement.
High-Tech Szenarien, die auch in der modernen Medizin eine
wesentliche Rolle spielen, beinhalten sehr oft ein hohes
Gefahrenpotential, das in einer möglichst transparenten und klaren
Form kommuniziert werden muß. Neben der Kommunikation und der
Wissensvermittlung, sollten akute und längerfristige
Entscheidungsprozesse strukturierter und systematischer ablaufen,
und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Experten
intensiviert werden. Den enormen Möglichkeiten moderner Technik
stehen mitunter auch grosse Gefahren für die Patienten und die
Bevölkerung gegenüber, die durch ein effizienteres Risikomanagement
klarer kommuniziert und damit auch im Katastrophenfall besser
bewältigt werden könnten.

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