Reinhard Heinisch: US MIDTERM ELECTIONS – EINE ANALYSE
56 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
In den amerikanischen Midterm Elections werden das gesamte
Abgeordnetenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt.
Entscheidend ist, wie generell bei amerikanische Wahlen, die
Wahlbeteiligung. Der, dessen Anhänger eher zu den Urnen
gehen, gewinnt. Wahlkämpfe sind daher weniger
Überzeugungskampagnen, sondern Mobilisierungsschlachten.
Dabei spielen Emotionen und das Schüren der Angst vor dem
Gegner die Hauptrolle.
Bis auf zwei Fälle haben alle Präsidenten seit dem Zweiten
Weltkrieg bei Midterms Niederlagen eingefangen. Denn zur
Mitte der Amtszeit sind die eigenen Wähler mit den
politischen Verhältnissen noch eher zufrieden und daher
weniger zu mobilisieren. Dagegen brennen die politischen Gegner
darauf, es endlich dem Präsidenten und seiner Partei zu
zeigen. Allerdings wird das Ganze noch durch lokal
relevante Themen und Personen beeinflusst, denn ohne den
Präsidenten als Zugpferd auf dem Stimmzettel wird anderes
plötzlich wichtiger.
Der Ausgang dieser Wahlen hat große Auswirkungen auf die
US-Innenpolitik und vor allem auf die restlichen zwei Jahre
der Präsidentschaft von Joe Biden.
Reinhard Heinisch, Universitätsprofessor für
Österreichische Politik in vergleichender europäischer
Perspektive und Leiter des Fachbereichs Politikwissenschaft
und Soziologie, Paris Lodron Universität Salzburg
Eva Nowotny, Vorstandsmitglied des Bruno Kreisky
Forums, Diplomatin i.R., Vorsitzende des Universitätsrates der
Universität Wien
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