Beschreibung
vor 4 Jahren
Die Vorstellung, dass Staat und Kirche, Politik und Religion eng
zusammengehören, ist nicht neu, sondern ein Narrativ mit alten
Wurzeln im oströmischen Reich. Die «Sakralisierung russischer
Politik», die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine immer
wieder thematisiert wird, ist eine Konsequenz dieses alten
Narrativs, wie der Religions- und Politikwissenschaftler Sebastian
Rimestad erläutert. Im Gespräch mit Dorothea Lüddeckens geht er
zudem den Fragen nach, was es heisst, «orthodox» zu sein, wie es um
die politische Loyalität der Kirchen in Russland und in der Ukraine
steht und wieso Statistiken zu Religionszugehörigkeit mit Vorsicht
zu geniessen sind.
zusammengehören, ist nicht neu, sondern ein Narrativ mit alten
Wurzeln im oströmischen Reich. Die «Sakralisierung russischer
Politik», die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine immer
wieder thematisiert wird, ist eine Konsequenz dieses alten
Narrativs, wie der Religions- und Politikwissenschaftler Sebastian
Rimestad erläutert. Im Gespräch mit Dorothea Lüddeckens geht er
zudem den Fragen nach, was es heisst, «orthodox» zu sein, wie es um
die politische Loyalität der Kirchen in Russland und in der Ukraine
steht und wieso Statistiken zu Religionszugehörigkeit mit Vorsicht
zu geniessen sind.
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