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Beschreibung
vor 5 Jahren
Digitaler Kapitalismus und Finanzmärkte erscheinen heute als
natürliche, unumstößliche Ordnung. Nur: Sie sind es nicht. Die
Perspektive der Fundamentalökonomie erinnert daran, dass sie
politisch gemacht sind, formbar bleiben, trotz allem. Sie zeigt,
dass Unternehmen eingebettet sind in gesellschaftliche Netze. Ohne
Arbeiter_innen und staatliche Vorleistungen gehen sie ein wie
Blumen ohne Wasser. Progressive Kräfte wissen das – vergessen es
aber bisweilen. Sie sollten mit diesem Argument die Machtfrage neu
stellen: Wessen Unternehmung die öffentliche Sache berührt, hat
besondere Pflichten. Eine neue, demokratisch ausgehandelte
Wirtschaftsverfassung für den digitalisierten Finanzkapitalismus –
das wäre was.
natürliche, unumstößliche Ordnung. Nur: Sie sind es nicht. Die
Perspektive der Fundamentalökonomie erinnert daran, dass sie
politisch gemacht sind, formbar bleiben, trotz allem. Sie zeigt,
dass Unternehmen eingebettet sind in gesellschaftliche Netze. Ohne
Arbeiter_innen und staatliche Vorleistungen gehen sie ein wie
Blumen ohne Wasser. Progressive Kräfte wissen das – vergessen es
aber bisweilen. Sie sollten mit diesem Argument die Machtfrage neu
stellen: Wessen Unternehmung die öffentliche Sache berührt, hat
besondere Pflichten. Eine neue, demokratisch ausgehandelte
Wirtschaftsverfassung für den digitalisierten Finanzkapitalismus –
das wäre was.
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