Beschreibung

vor 3 Jahren

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Die Ängste aus unserer Vergänglichkeit machen
uns unnötige Mühe, das Leben ist mühsam, der Pfad steinig, so
viele Menschen verlieren den Verstand, zu schwer ist die Realität
zu ertragen. Das ergibt alles keinen Sinn, warum
werde ich gehen, wohin werde ich gehen?


Wenn wir am Abend einschlafen, dann stellen sich solche Fragen
nicht, denn wir wissen ja, dass wir (wahrscheinlich) wieder
aufwachen werden. Das Sterben ist genauso wie
das Einschlafen, nur eben ohne das Aufwachen am nächsten Morgen.


Die Menschen sind komisch, sie erinnern sich
nicht so gerne an schmerzhafte Dinge. Aber an die schönen
Seiten des Lebens, an die natürlich schon. Manche
Erinnerungen werden regelrecht gescheut, so wie der Teufel ja
angeblich das Weihwasser scheuen würde, so vermeiden Einzelne,
sich an gewisse Umstände zu erinnern, so tief sitzt sonst der
Schmerz.


Aber ist das eine Basis für das Leben, können Betroffene so
wachsen? Eventuell ihre persönliche Erleuchtung finden, erwachen
aus den finsteren Gefängnissen, die sie sich
(zum größten Teil) selbst gebaut haben?


Ich sage: NEIN


Was können wir tun? Wie kommen wir zu Halt und
Struktur?


Wir müssen die Angst vor der Erinnerung
überwinden, uns allen Seiten unseres Seins stellen, die
Meditation nutzen um die Vergangenheit aufzuarbeiten, um so den
Käfig endlich zu verlassen, um den Mut zur Reise zur Erleuchtung
aufzubringen.


Wie müssen wir uns eine solche Aufarbeitung vorstellen? Was
können wir tun, um die dunklen Momente aus den Schatten
des Vergessens zurück in unser Bewußtsein zu holen?


Ihr Körper wird Ihnen dabei helfen, ermitteln Sie die vergangenen
Ereignisse, die Ihnen Schmerzen und
Unbehagenbereiten, lösen Sie die Unklarheiten auf, die
auf Ihnen lasten.


Gehen Sie durch Ihre Vergangenheit (die nach dem
großen Lehrer sowieso nicht existiert)  und hören Sie auf
Ihren Körper, wann zieht sich der Magen zusammen, bei welchen
Erinnerungen wird die Laune schlechter, spüren Sie hier nach,
bewußt tiefer in jeweilige Situation eintauchend, immer dem
Schmerz nachgehend.


Wer war beteiligt?


Wo waren Sie bei diesem besonderen Ereignis?


Was ist genau passiert?


Wie waren die Zusammenhänge?


Können Sie jetzt die Situation nachstellen?


Warum ist es so gekommen?


Gehen Sie den Dingen unvoreingenommen und objektiv nach, werten
Sie nicht, stellen Sie nicht die Schuldfrage. Hier geht es um die
Aufarbeitung der Blockaden, nicht um
Gerechtigkeit. Die Angst vor der Erinnerung wird sonst über die
Lebenszeit wie eine Last auf uns liegen, nur das Stellen der
Person kann helfen.


Angst ist schlicht und einfach keine Option.
Buddha verlangte von seinen Anhängern, hinter
die Kulissen zu blicken. Das beinhaltet selbstverständlich auch
die von uns selbst erschaffenen Trugbilder final zu überwinden.
Aus Angst wird sonst Wut, unterschwellige, bittere Wut, denn am
Ende wissen wir nicht einmal mehr, warum wir wütend wurden.


Der Weg ist das Ziel!

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