#12 KBG zum 29.August, 13. So.n.Tr.

#12 KBG zum 29.August, 13. So.n.Tr.

vor 4 Jahren
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Beschreibung

vor 4 Jahren

Thomas Hüttmann und Sören Neumann-Holbeck unterhalten sich über
den Predigttext aus dem Buch Genesis:


1. Mose 4,1-16a – Der Bruder erhebt sich gegen den Bruder  


1 Adam schlief mit seiner Frau Eva, und sie wurde schwanger. Sie
brachte einen Sohn zur Welt und sagte: »Mit Hilfe des HERRN habe
ich einen Mann hervorgebracht.« Darum nannte sie ihn Kain. 2
Später bekam sie einen zweiten Sohn, den nannte sie Abel. Abel
wurde ein Hirte, Kain ein Bauer. 3 Einmal brachte Kain von seinem
Ernteertrag dem HERRN ein Opfer. 4 Auch Abel brachte ihm ein
Opfer; er nahm dafür die besten von den erstgeborenen Lämmern
seiner Herde. Der HERR blickte freundlich auf Abel und sein
Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer schaute er nicht an. Da stieg
der Zorn in Kain hoch und er blickte finster zu Boden. 6 Der HERR
fragte ihn: »Warum bist du so zornig? Warum starrst du auf den
Boden? 7 Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du den Kopf frei
erheben; aber wenn du Böses planst, lauert die Sünde vor der Tür
deines Herzens und will dich verschlingen. Du musst Herr über sie
sein!« 8 Kain aber sagte zu seinem Bruder Abel: »Komm und sieh
dir einmal meine Felder an!« Und als sie draußen waren, fiel er
über seinen Bruder her und schlug ihn tot. 9 Der HERR fragte
Kain: »Wo ist dein Bruder Abel?« »Was weiß ich?«, antwortete
Kain. »Bin ich vielleicht der Hüter meines Bruders?« 10 »Weh, was
hast du getan?«, sagte der HERR. »Hörst du nicht, wie das Blut
deines Bruders von der Erde zu mir schreit? 11 Du hast den Acker
mit dem Blut deines Bruders getränkt, deshalb stehst du unter
einem Fluch und musst das fruchtbare Ackerland verlassen. 12 Wenn
du künftig den Acker bearbeitest, wird er dir den Ertrag
verweigern. Als heimatloser Flüchtling musst du auf der Erde
umherirren.« 13 Kain sagte zum HERRN: »Die Strafe ist zu hart,
das überlebe ich nicht! 14 Du vertreibst mich vom fruchtbaren
Land und aus deiner schützenden Nähe. Als heimatloser Flüchtling
muss ich umherirren. Ich bin vogelfrei, jeder kann mich
ungestraft töten.« 15 Der HERR antwortete: »Nein, sondern ich
bestimme: Wenn dich einer tötet, müssen dafür sieben Menschen aus
seiner Familie sterben.« Und er machte an Kain ein Zeichen, damit
jeder wusste: Kain steht unter dem Schutz des HERRN. 16 Dann
musste Kain aus der Nähe des HERRN weggehen. Er wohnte östlich
von Eden im Land Nod.
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