Christa Kummer: "Auch ohne Klimawandel müssten wir eine Änderung einläuten"
vor 5 Jahren
Nicht nur schreitet der Klimawandel durch den menschlichen Einfluss
viel zu schnell voran, durch unseren überbordenden Lebensstil und
die Gigantomanie in unserer Gesellschaft verschärfen wir auch noch
massiv die Auswirkungen und Schäden, die das...
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Nicht nur schreitet der Klimawandel durch den menschlichen Einfluss
viel zu schnell voran, durch unseren überbordenden Lebensstil und
die Gigantomanie in unserer Gesellschaft verschärfen wir auch noch
massiv die Auswirkungen und Schäden, die das anrichtet. So lautet
der Tenor von Christa Kummer, Meteorologin und langgediente
Wetter-Expertin des ORF. Die Bodenversiegelung etwa lässt das
Wasser nicht mehr abfließen und lässt Muren und Überschwemmungen
immer häufiger zutage treten. Österreich sei Europameister in
dieser unvernünftigen Praxis und zahle heute immer öfter die
Rechnung dafür. Kummer ortete in den Medien zudem lange Zeit eine
Überrepräsentation von Extremwettererignissen in Verbindung mit
populistischen Schlagzeilen, die Menschen auf gefährliche Art und
Weise für das wichtige Thema Klimawandel abstumpfen ließen. Umso
wichtiger sei es, dass Experten und Wissenschafter gehört werden.
Diese positive Entwicklung beobachtet sie zuletzt aber immer öfter.
Nicht zuletzt ist es aber auch so, dass Menschen oftmals eine
radikale Diagnose brauchen, um ihr Leben zu ändern. Die Erde hat
diese Diagnose bereits bekommen. "Wir sind gezwungen etwas zu tun",
sagt Christa Kummer. "Es geht viel zu schnell". "Weniger muss das
neue Mehr werden", sagt Kummer auch in Bezug auf unser
Konsumverhalten. Wenn Heidelbeeren im Jänner dauerhaft nicht
gekauft werden, werde man sie auch nicht mehr um die Welt fliegen
und bei uns verkaufen. Dort, wo das aber nicht klappt, brauche es
eben harte Gesetze. Man könnte aber auch einfach öfter den Worten
alter Häuptlinge folgen, wie Kummer gegen Ende des Gesprächs
betont, nachdem sie aus "Die Erde ist heilig: Worte großer
Häuptlinge" zitiert.
viel zu schnell voran, durch unseren überbordenden Lebensstil und
die Gigantomanie in unserer Gesellschaft verschärfen wir auch noch
massiv die Auswirkungen und Schäden, die das anrichtet. So lautet
der Tenor von Christa Kummer, Meteorologin und langgediente
Wetter-Expertin des ORF. Die Bodenversiegelung etwa lässt das
Wasser nicht mehr abfließen und lässt Muren und Überschwemmungen
immer häufiger zutage treten. Österreich sei Europameister in
dieser unvernünftigen Praxis und zahle heute immer öfter die
Rechnung dafür. Kummer ortete in den Medien zudem lange Zeit eine
Überrepräsentation von Extremwettererignissen in Verbindung mit
populistischen Schlagzeilen, die Menschen auf gefährliche Art und
Weise für das wichtige Thema Klimawandel abstumpfen ließen. Umso
wichtiger sei es, dass Experten und Wissenschafter gehört werden.
Diese positive Entwicklung beobachtet sie zuletzt aber immer öfter.
Nicht zuletzt ist es aber auch so, dass Menschen oftmals eine
radikale Diagnose brauchen, um ihr Leben zu ändern. Die Erde hat
diese Diagnose bereits bekommen. "Wir sind gezwungen etwas zu tun",
sagt Christa Kummer. "Es geht viel zu schnell". "Weniger muss das
neue Mehr werden", sagt Kummer auch in Bezug auf unser
Konsumverhalten. Wenn Heidelbeeren im Jänner dauerhaft nicht
gekauft werden, werde man sie auch nicht mehr um die Welt fliegen
und bei uns verkaufen. Dort, wo das aber nicht klappt, brauche es
eben harte Gesetze. Man könnte aber auch einfach öfter den Worten
alter Häuptlinge folgen, wie Kummer gegen Ende des Gesprächs
betont, nachdem sie aus "Die Erde ist heilig: Worte großer
Häuptlinge" zitiert.
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