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Beschreibung
vor 5 Jahren
Vor zwei Jahren hätte sich wohl niemand gedacht, dass Städte wie
Dubrovnik, Venedig oder Hallstatt einmal so leer sein können.
Sprach man bis vor kurzem noch vom Overtourism, ist der Tourismus
in der Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen. Wer im vergangenen
Jahr reiste, tat das oft innerhalb Österreichs oder Europa. Könnte
der Trend zum regionalen und damit klimaschonenden Reisen bleiben?
Stefan Gössling glaubt nicht so recht daran. Er ist Professor für
nachhaltigen Tourismus an der Universität Lund in Schweden und
forscht seit Jahren zu den Motiven und Auswirkungen des Reisens. Es
ist nicht das erste Mal, dass der globale Tourismus einbricht. Auch
die Viren Sars und Mers sowie die Finanzkrise 2008/2009 waren
Dämpfer für die Branche, die sich aber wieder schnell erholte. Auch
nach Corona wird schnell wieder alles beim Alten sein, glaubt
Gössling. Für das Klima wird die steigende Anzahl der Touristen zum
immer größeren Problem. Der größte Brocken ist dabei das Fliegen.
Mit seinem Team hat er ausgerechnet, was die Umstellung auf
synthetische Treibstoffe kosten würde. Unleistbar wäre es nicht:
Rund 35 Prozent mehr müssten wir für Flugtickets künftig berappen.
Dubrovnik, Venedig oder Hallstatt einmal so leer sein können.
Sprach man bis vor kurzem noch vom Overtourism, ist der Tourismus
in der Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen. Wer im vergangenen
Jahr reiste, tat das oft innerhalb Österreichs oder Europa. Könnte
der Trend zum regionalen und damit klimaschonenden Reisen bleiben?
Stefan Gössling glaubt nicht so recht daran. Er ist Professor für
nachhaltigen Tourismus an der Universität Lund in Schweden und
forscht seit Jahren zu den Motiven und Auswirkungen des Reisens. Es
ist nicht das erste Mal, dass der globale Tourismus einbricht. Auch
die Viren Sars und Mers sowie die Finanzkrise 2008/2009 waren
Dämpfer für die Branche, die sich aber wieder schnell erholte. Auch
nach Corona wird schnell wieder alles beim Alten sein, glaubt
Gössling. Für das Klima wird die steigende Anzahl der Touristen zum
immer größeren Problem. Der größte Brocken ist dabei das Fliegen.
Mit seinem Team hat er ausgerechnet, was die Umstellung auf
synthetische Treibstoffe kosten würde. Unleistbar wäre es nicht:
Rund 35 Prozent mehr müssten wir für Flugtickets künftig berappen.
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