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So sieht das Schiff der Zukunft aus

So sieht das Schiff der Zukunft aus

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Am Anfang jedes neuen Schiffes steht ein leerer Bildschirm. Denn
es gibt keine Schublade mit vorbereiteten Rümpfen, Motoren oder
Aufbauten, aus der Schiffsbauingenieur Matthias Fracasso die
passenden Komponenten auswählen und zusammensetzen kann.
Er erklärt, dass jedes neue Passagierschiff ein Unikat
wird. Dies, weil die Schifffahrtsgesellschaften
unterschiedliche Anforderungen stellen, zum Beispiel an Tiefgang,
Kapazität oder Geschwindigkeit. Aber auch, weil sie einzigartige
Schiffe haben wollen.

Klar ist, dass das Schiff der Zukunft nicht mehr mit einem
Dieselmotor fährt. Doch welches Antriebssystem wird sich
durchsetzen? Im Schiffspodcast werden sie erklärt und bewertet.
Gute Chancen haben Wasserstoff-Schiffe. Obwohl
in der Schweiz noch keines fährt, liegen Projekte in der
Schublade parat. Eines davon sieht vor, das Motorschiff Saphir
umzurüsten, das heute bereits mit Strom fährt, allerdings erzeugt
mit Dieselmotoren. Diese könnten mit Brennstoff-Zellen ersetzt
werden, die Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umwandeln und
dabei Strom erzeugen.

Innovation passiert auch auf der Brücke. Dort könnte bald
künstliche Intelligenz einziehen. In Assistenzsystemen kann sie
die Schiffsführerin oder den Schiffsführer unterstützen, zum
Beispiel beim sparsamen Fahren. Denkbar ist auch, dass
das Schiff der Zukunft selbständig fährt. Matthias
Fracasso erklärt, welche Hürden es zu überwinden gilt.

Neben dem Blick in die Zukunft ist im Schiffspodcast auch die
Vergangenheit ein Thema. Schifffans sind besorgt, weil auf den
Schweizer Seen die frühen Motorschiffe verschwinden. Kann
man ein Motorschiff dieser ersten Generation updaten, damit es
den heutigen Bedürfnissen genügt? Die Kosten sind ein
hemmender Faktor. Allerdings nicht der einzige.

Matthias Fracasso hat in Hamburg Schiffsarchitektur
studiert. Danach hat er unter anderem beim Hamburger
Model Basin HSVA gearbeitet, wo Strömungsversuche an
Schiffsmodellen gemacht werden. Seit sechs Jahren arbeitet er für
die Shiptec AG in Luzern, heute als Teamleiter Schiffbau. Aus
dieser Werft stammen zum Beispiel das Motorschiff Diamant
(Vierwaldstättersee), der Naviexpress (Lac Léman), ein
Polizeiboot (Neuenburgersee) oder eine Forschungsplattform (Lac
Léman). Was er mit unbeschränktem Budget gerne bauen würde, hören
Sie im Schiffspodcast.

Inhaltsverzeichnis

00:00     
Einleitung

01:35     
Vorstellen

02:25      Die Shiptec
AG

08:15      Corona und
der Krieg

12:00    Vom leeren Blatt zum
fertigen Schiff

25:10    Trends im
Schiffbau

25:50    Trend
Schiffsschale

28:35    Trend Antrieb

41:20    Neu bauen oder
sanieren?

43:50    Das Traumschiff

45:00    Verabschiedung

Links

https://www.shiptec.ch

https://www.lakelucerne.ch

https://www.cgn.ch/fr/naviexpress

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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten
Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der
Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht
Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates,
unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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