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Beschreibung
vor 8 Jahren
Das Phänomen der Kommunikationsüberforderung
Die Mail bleibt tagelang ungelesen im Posteingang. Die
whatsapp-Nachricht wird gelesen, aber nicht beantwortet. Und seit
einer Woche mahnt uns die rote Zahl in der Telefon-App, dass noch
Rückrufe zu tätigen sind. Es sind nicht irgendwelche Nachrichten
und Kommunikationswünsche, die uns da erreichen. Es sind die
Nachrichten und Kommunikationswünsche von Freunden - oder sogar
der Familie. Und trotzdem antworten wir nicht. Weil es uns zu
viel ist. Weil wir nicht mehr antworten wollen oder können.
Rita und Nora suchen nach Gründen für die
Kommunikationsüberforderung. Machen Bekanntschaft mit der
Schamschleife, die das sich dann doch wieder Melden immer weiter
hinauszögert und den damit verbundenen
Kommunikationsmissverständnissen, die dadurch entstehen. Welche
Folgen hat es, dass wir Kommunikation immer häufiger nebenbei
erledigen? Und vor allem kommunizieren, um Arbeit zu erledigen
oder unser Leben zu organisieren. Geht uns dabei vielleicht die
Kommunikationslust verloren?
Ritas Literaturliste:
Ehrenberg, Alain: Das erschöpfte Selbst.
Frankfurt/Main 2004.
Frankfurt, Harry G.: Bullshit. Frankfurt/Main
2006.
Koller, Hans-Christoph: Bildung anders denken.
(Kap.: "Narrative Identität") Stuttgart 2012.
Mc Luhan, Marshall: Understanding Media. New
York 1964.
Menke, Christoph/ Juliane Rebentisch (Hrsg.):
Kreation und Depression. Berlin 2010.
Merleau-Ponty, Maurice: Causerien 1948. Hrsg.
von Ignaz Knips. Köln 2006.
Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden
1: Störungen und Klärungen: Allgemeine Psychologie der
Kommunikation. 48. Auflage. Reinbek 2010.
Watzlawick, Paul: Menschliche Kommunikation.
Formen, Störungen, Paradoxien. 13. Auflage. Bern 2016.
Zeh, Juli: Treideln. Frankfurter
Poetikvorlesung. München 2015.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Mail bleibt tagelang ungelesen im Posteingang. Die
whatsapp-Nachricht wird gelesen, aber nicht beantwortet. Und seit
einer Woche mahnt uns die rote Zahl in der Telefon-App, dass noch
Rückrufe zu tätigen sind. Es sind nicht irgendwelche Nachrichten
und Kommunikationswünsche, die uns da erreichen. Es sind die
Nachrichten und Kommunikationswünsche von Freunden - oder sogar
der Familie. Und trotzdem antworten wir nicht. Weil es uns zu
viel ist. Weil wir nicht mehr antworten wollen oder können.
Rita und Nora suchen nach Gründen für die
Kommunikationsüberforderung. Machen Bekanntschaft mit der
Schamschleife, die das sich dann doch wieder Melden immer weiter
hinauszögert und den damit verbundenen
Kommunikationsmissverständnissen, die dadurch entstehen. Welche
Folgen hat es, dass wir Kommunikation immer häufiger nebenbei
erledigen? Und vor allem kommunizieren, um Arbeit zu erledigen
oder unser Leben zu organisieren. Geht uns dabei vielleicht die
Kommunikationslust verloren?
Ritas Literaturliste:
Ehrenberg, Alain: Das erschöpfte Selbst.
Frankfurt/Main 2004.
Frankfurt, Harry G.: Bullshit. Frankfurt/Main
2006.
Koller, Hans-Christoph: Bildung anders denken.
(Kap.: "Narrative Identität") Stuttgart 2012.
Mc Luhan, Marshall: Understanding Media. New
York 1964.
Menke, Christoph/ Juliane Rebentisch (Hrsg.):
Kreation und Depression. Berlin 2010.
Merleau-Ponty, Maurice: Causerien 1948. Hrsg.
von Ignaz Knips. Köln 2006.
Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden
1: Störungen und Klärungen: Allgemeine Psychologie der
Kommunikation. 48. Auflage. Reinbek 2010.
Watzlawick, Paul: Menschliche Kommunikation.
Formen, Störungen, Paradoxien. 13. Auflage. Bern 2016.
Zeh, Juli: Treideln. Frankfurter
Poetikvorlesung. München 2015.
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