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Beschreibung
vor 7 Jahren
Der (Un)Sinn vom Streben nach Gerechtigkeit
"Das Leben ist hart und ungerecht und endet meist mit dem Tode.".
Diese zutiefst ernüchterne Erkenntnis stand mal auf einem Tisch
in der Schule. Wir wollen das Ganze ein bisschen weniger
existentialistisch angehen. Trotzdem: ein bisschen was ist dran
an dem Spruch. Denn wir können die besten und nettesten Menschen
der Welt sein, das garantiert uns noch lange nicht, dass uns das
Leben mit Frieden, Gesundheit, Glück und/oder Reichtum beschenkt.
Und das ist natürlich nach menschlichen Maßstäben gemessen nicht
gerecht. Auf der anderen Seite: Ist es nicht vielleicht ein
bisschen unsinnig, vom Leben Gerechtigkeit zu fordern? Wie kommen
wir auf die Idee, dass es so etwas geben könnte? Und wer oder was
ist eigentlich dieses Leben? Und warum gibt es Menschen, die
glauben, ihnen stünde mehr zu als anderen. Mit anderen Worten:
Sie hätten mehr Anrecht auf etwas als andere? Im Prinzip eine
absurde Vorstellung. Und trotzdem streben wir danach, dass es im
Leben - also in unseren eigenen kleinen Leben - gerecht zu gehen
möge. Und sind enttäuscht, wenn das nicht so ist.
Ritas Literaturliste:
Albert, Karl: Lebensphilosophie. Von ihren
Anfängen bei Nietzsche bis zu ihrer Kritik bei Lukács. Freiburg
und München 2017.
Gasometer Oberhausen: Ausstellungskatalog „Wunder der
Natur“. 2016.
Höffe, Otfried: Gerechtigkeit. Eine
philosophische Einführung. München 2015.
Horn, Christoph: Philosophie der
Gerechtigkeit: Texte von der Antike bis zur Gegenwart.
Frankfurt/Main 2002.
Platon: Politeia. In: Sämtliche Werke, Band 2.
Reinbek bei Hamburg 2017.
Schrödinger, Erwin: Was ist Leben? Die lebende
Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet. München 1989.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Das Leben ist hart und ungerecht und endet meist mit dem Tode.".
Diese zutiefst ernüchterne Erkenntnis stand mal auf einem Tisch
in der Schule. Wir wollen das Ganze ein bisschen weniger
existentialistisch angehen. Trotzdem: ein bisschen was ist dran
an dem Spruch. Denn wir können die besten und nettesten Menschen
der Welt sein, das garantiert uns noch lange nicht, dass uns das
Leben mit Frieden, Gesundheit, Glück und/oder Reichtum beschenkt.
Und das ist natürlich nach menschlichen Maßstäben gemessen nicht
gerecht. Auf der anderen Seite: Ist es nicht vielleicht ein
bisschen unsinnig, vom Leben Gerechtigkeit zu fordern? Wie kommen
wir auf die Idee, dass es so etwas geben könnte? Und wer oder was
ist eigentlich dieses Leben? Und warum gibt es Menschen, die
glauben, ihnen stünde mehr zu als anderen. Mit anderen Worten:
Sie hätten mehr Anrecht auf etwas als andere? Im Prinzip eine
absurde Vorstellung. Und trotzdem streben wir danach, dass es im
Leben - also in unseren eigenen kleinen Leben - gerecht zu gehen
möge. Und sind enttäuscht, wenn das nicht so ist.
Ritas Literaturliste:
Albert, Karl: Lebensphilosophie. Von ihren
Anfängen bei Nietzsche bis zu ihrer Kritik bei Lukács. Freiburg
und München 2017.
Gasometer Oberhausen: Ausstellungskatalog „Wunder der
Natur“. 2016.
Höffe, Otfried: Gerechtigkeit. Eine
philosophische Einführung. München 2015.
Horn, Christoph: Philosophie der
Gerechtigkeit: Texte von der Antike bis zur Gegenwart.
Frankfurt/Main 2002.
Platon: Politeia. In: Sämtliche Werke, Band 2.
Reinbek bei Hamburg 2017.
Schrödinger, Erwin: Was ist Leben? Die lebende
Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet. München 1989.
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