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Beschreibung
vor 7 Jahren
Über die Enttabuisierung des Neidgefühls
Ja, wir haben einen zweiten Teil zum Thema Neid gemacht. Weil uns
das Thema so beschäftigt hat. Denn es macht zum Beispiel einen
großen Unterschied, ob wir neidisch sind auf ein Talent oder
etwas Materielles. Denn Talent können wir zwar jemandem
missgönnen, aber wir können es der Person weder wegnehmen, noch
uns selbst hinzufügen. Doofe Sache. Und dann wird unser Neid auch
ganz gerne getriggert. Zum Beispiel in der Klatschpresse. Und
eigentlich ist das toxisch. Wo wir auch nicht hingesehen hatten:
Was ist, wenn wir beneidet werden? Fühlen wir dann die
Anerkennung? Und finden wir das gut oder schlecht? Die größte
Schwieirigkeit bei all den Themen ist aber vor allem: Wir müssen
überhaupt erstmal erkennen und zugeben, dass wir neidisch sind.
Denn Neid ist kein gesellschaftlich akzeptiertes Gefühl.
Ritas Literaturliste:
Bourdieu, Pierre: Die verborgenen
Mechanismen der Macht. Schriften zu Politik und Kultur 1.
Hamburg 1997.
Deibl, Christiane: Herausforderung und
Responsivität. Reflexionen zum prekären Charakter
pädagogischer Interaktionen. Braunschweig 2011.
Kast, Verena: Neid und Eifersucht. Die
Herausforderung durch unangenehme Gefühle. München 2002.
Ovid: Metamorphosen. Lat./Dt. Stuttgart
2010.
Paris, Rainer: Neid. Zur Politik eines
Gefühls. In: Merkur 2006, S. 1046 – 1060.
Salzmann, Christian Gotthilf: Krebsbüchlein
oder Anweisung zu einer unvernünftigen Erziehung der Kinder.
Bad Heilbrunn 1961. [Orig. 1780]
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ja, wir haben einen zweiten Teil zum Thema Neid gemacht. Weil uns
das Thema so beschäftigt hat. Denn es macht zum Beispiel einen
großen Unterschied, ob wir neidisch sind auf ein Talent oder
etwas Materielles. Denn Talent können wir zwar jemandem
missgönnen, aber wir können es der Person weder wegnehmen, noch
uns selbst hinzufügen. Doofe Sache. Und dann wird unser Neid auch
ganz gerne getriggert. Zum Beispiel in der Klatschpresse. Und
eigentlich ist das toxisch. Wo wir auch nicht hingesehen hatten:
Was ist, wenn wir beneidet werden? Fühlen wir dann die
Anerkennung? Und finden wir das gut oder schlecht? Die größte
Schwieirigkeit bei all den Themen ist aber vor allem: Wir müssen
überhaupt erstmal erkennen und zugeben, dass wir neidisch sind.
Denn Neid ist kein gesellschaftlich akzeptiertes Gefühl.
Ritas Literaturliste:
Bourdieu, Pierre: Die verborgenen
Mechanismen der Macht. Schriften zu Politik und Kultur 1.
Hamburg 1997.
Deibl, Christiane: Herausforderung und
Responsivität. Reflexionen zum prekären Charakter
pädagogischer Interaktionen. Braunschweig 2011.
Kast, Verena: Neid und Eifersucht. Die
Herausforderung durch unangenehme Gefühle. München 2002.
Ovid: Metamorphosen. Lat./Dt. Stuttgart
2010.
Paris, Rainer: Neid. Zur Politik eines
Gefühls. In: Merkur 2006, S. 1046 – 1060.
Salzmann, Christian Gotthilf: Krebsbüchlein
oder Anweisung zu einer unvernünftigen Erziehung der Kinder.
Bad Heilbrunn 1961. [Orig. 1780]
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