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Beschreibung
vor 7 Jahren
Moral, Gesetz und die großen Fragen des Lebens
Was lässt Schülerinnen und Schüler gerade jeden Freitag auf die
Straße gehen, um für Umweltschutz zu demonstrieren? Sie fordern
etwas ein, zu dem wir vor allem moralisch verpflichtet sind.
Nämlich diese Welt in der wir leben so zu schützen, dass sie auch
in Zukunft noch für Menschen lebenswert bleibt. Eine moralische
Forderung, die sich nicht zwingend auch in Gesetzen
widerspiegelt. Und das macht ein interessantes Spannungsfeld auf.
Denn wo verpflichten wir uns moralisch, zum Beispiel zur
Einschränkung unserer Freiheit, noch bevor Gesetze greifen? Oder
nehmen wir zum Beispiel Gesetze, die Homosexualität
kriminalisieren und unter Strafe stellen. Sich dagegen
auszusprechen und für das Gegenteil zu demonstrieren, machen wir
vor allem aus einer moralischen Haltung heraus. Und in Ländern,
wo selbst demonstrieren unter Strafe steht, ist das dann zwar
nicht legal, moralisch gesehen aber eben legitim.In dieser
Episode diskutieren Rita und Nora, wo der Unterschied zwischen
moralischer und gesetzlicher Verpflichtung ist. Warum Moral so
einen schlechten Stellenwert hat und warum es notwendig ist, die
großen Fragen unserer Zeit gesellschaftlich und politisch
möglichst breit zu diskutieren.
Ritas Literaturliste:
Platon: Politeia. Ditzingen 2015. Reclam
Verlag
Platon: Nomoi. Ditzingen 2015. Reclam Verlag
Kant, Immanuel: Idee zu einer allgemeinen
Geschichte in weltbürgerlicher Absicht. Vollständige
Neuausgabe, Göttingen 2019.
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Grundlinien
der Philosophie des Rechts. Reclam 1986.
Humboldt, Wilhelm von: Ideen zu einem Versuch,
die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen. Stuttgart
1986. Original 1851
Somek, Alexander: Rechtsphilosophie zur
Einführung. Hamburg 2018
Köhler, Michael: Recht und Gerechtigkeit.
Grundzüge einer Rechtsphilosophie der verwirklichten Freiheit.
Tübingen 2017
*P.S. Wir haben diesmal die Literaturangabe aus Zeitgründen ein
bisschen zackig gemacht. Das heißt, es sind Bücher zitiert, in
denen ihr den Inhalt finden könnt, die aber nicht unbedingt die
exakt identischen Bücher sind, die Rita auf dem Tisch liegen
hatte im Gespräch. Aber uns war wichtiger, ihr könnt den Inhalt
selbst recherchieren.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was lässt Schülerinnen und Schüler gerade jeden Freitag auf die
Straße gehen, um für Umweltschutz zu demonstrieren? Sie fordern
etwas ein, zu dem wir vor allem moralisch verpflichtet sind.
Nämlich diese Welt in der wir leben so zu schützen, dass sie auch
in Zukunft noch für Menschen lebenswert bleibt. Eine moralische
Forderung, die sich nicht zwingend auch in Gesetzen
widerspiegelt. Und das macht ein interessantes Spannungsfeld auf.
Denn wo verpflichten wir uns moralisch, zum Beispiel zur
Einschränkung unserer Freiheit, noch bevor Gesetze greifen? Oder
nehmen wir zum Beispiel Gesetze, die Homosexualität
kriminalisieren und unter Strafe stellen. Sich dagegen
auszusprechen und für das Gegenteil zu demonstrieren, machen wir
vor allem aus einer moralischen Haltung heraus. Und in Ländern,
wo selbst demonstrieren unter Strafe steht, ist das dann zwar
nicht legal, moralisch gesehen aber eben legitim.In dieser
Episode diskutieren Rita und Nora, wo der Unterschied zwischen
moralischer und gesetzlicher Verpflichtung ist. Warum Moral so
einen schlechten Stellenwert hat und warum es notwendig ist, die
großen Fragen unserer Zeit gesellschaftlich und politisch
möglichst breit zu diskutieren.
Ritas Literaturliste:
Platon: Politeia. Ditzingen 2015. Reclam
Verlag
Platon: Nomoi. Ditzingen 2015. Reclam Verlag
Kant, Immanuel: Idee zu einer allgemeinen
Geschichte in weltbürgerlicher Absicht. Vollständige
Neuausgabe, Göttingen 2019.
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Grundlinien
der Philosophie des Rechts. Reclam 1986.
Humboldt, Wilhelm von: Ideen zu einem Versuch,
die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen. Stuttgart
1986. Original 1851
Somek, Alexander: Rechtsphilosophie zur
Einführung. Hamburg 2018
Köhler, Michael: Recht und Gerechtigkeit.
Grundzüge einer Rechtsphilosophie der verwirklichten Freiheit.
Tübingen 2017
*P.S. Wir haben diesmal die Literaturangabe aus Zeitgründen ein
bisschen zackig gemacht. Das heißt, es sind Bücher zitiert, in
denen ihr den Inhalt finden könnt, die aber nicht unbedingt die
exakt identischen Bücher sind, die Rita auf dem Tisch liegen
hatte im Gespräch. Aber uns war wichtiger, ihr könnt den Inhalt
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