Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 6 Jahren
Über Alltag, Monotonie und Isolation
Es sind alles andere als langweilige Zeiten. Es sind fordernde
Zeiten. Und trotzdem finden sich im Internet unzählige Tipps für
Menschen, die jetzt gegen Langeweile kämpfen. Aber ist das
wirklich das richtige Wort für den Zustand, den diese Menschen
erleben? Ist die eigentliche Ursache nicht eine andere, nämlich
soziale Isolation zum Beispiel? Klar, einigen wird die Zeit
wirklich lang. Sie schwimmen in einem Meer von Zeit. Auch, weil
sie ihrer Arbeit während der Corona-Pandemie nicht mehr nachgehen
können. Aber selbst dann scheint der Begriff Langeweile zu banal.
Und für viele Menschen ist auch zutreffend, dass ihnen gar nicht
langweilig ist, wenn sie gerade keiner Erwerbsarbeit nachgehen.
Denn auch ohne kann ein Leben angefüllt sein mit Aufgaben, sei es
in der Familie, im Freundeskreis oder aber auch mit anderen
Beschäftigungen, denen wir gerne nachgehen, ohne damit Geld zu
verdienen. In dieser Episode diskutieren Rita und Nora das
Phänomen Langeweile im Bezug zur Arbeit und ihrem Stellenwert in
der Gesellschaft.
Ritas Literaturliste:
Aßländer, Michael/Wagner, Bernd: Philosophie
der Arbeit. Texte von der Antike bis zur Gegenwart.
Frankfurt/Main 2017.
Elias, Norbert: Über die Zeit.
Frankfurt/Main 1988.
Kaempfer, Wolfgang: Zeit des Menschen. Das
Doppelspiel der Zeit im Spektrum der menschlichen Erfahrung.
Frankfurt/Main und Leipzig 1996. (S. 237 ff.: "Der
Wirtschaftsprozeß")
Lionni, Leo: Frederick. Ersterscheinung
1967.
Maslow, Abraham: A Theory of Human
Motivation. In: Psychological Review, Vol. 50 No. 4. 1943,
pp. 370-396.
Schmid, Helga: Uchronia. Designing Time.
Basel 2020.
Virilio, Paul: Geschwindigkeit und Politik.
Berlin 2008.
Wendorff, Rudolf: Der Mensch und die Zeit.
Ein Essay. Opladen 1988. . 153ff.: "Zeit und Wirtschaft"
sowie S. 165ff.: "Arbeitszeit und Privatzeit")
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es sind alles andere als langweilige Zeiten. Es sind fordernde
Zeiten. Und trotzdem finden sich im Internet unzählige Tipps für
Menschen, die jetzt gegen Langeweile kämpfen. Aber ist das
wirklich das richtige Wort für den Zustand, den diese Menschen
erleben? Ist die eigentliche Ursache nicht eine andere, nämlich
soziale Isolation zum Beispiel? Klar, einigen wird die Zeit
wirklich lang. Sie schwimmen in einem Meer von Zeit. Auch, weil
sie ihrer Arbeit während der Corona-Pandemie nicht mehr nachgehen
können. Aber selbst dann scheint der Begriff Langeweile zu banal.
Und für viele Menschen ist auch zutreffend, dass ihnen gar nicht
langweilig ist, wenn sie gerade keiner Erwerbsarbeit nachgehen.
Denn auch ohne kann ein Leben angefüllt sein mit Aufgaben, sei es
in der Familie, im Freundeskreis oder aber auch mit anderen
Beschäftigungen, denen wir gerne nachgehen, ohne damit Geld zu
verdienen. In dieser Episode diskutieren Rita und Nora das
Phänomen Langeweile im Bezug zur Arbeit und ihrem Stellenwert in
der Gesellschaft.
Ritas Literaturliste:
Aßländer, Michael/Wagner, Bernd: Philosophie
der Arbeit. Texte von der Antike bis zur Gegenwart.
Frankfurt/Main 2017.
Elias, Norbert: Über die Zeit.
Frankfurt/Main 1988.
Kaempfer, Wolfgang: Zeit des Menschen. Das
Doppelspiel der Zeit im Spektrum der menschlichen Erfahrung.
Frankfurt/Main und Leipzig 1996. (S. 237 ff.: "Der
Wirtschaftsprozeß")
Lionni, Leo: Frederick. Ersterscheinung
1967.
Maslow, Abraham: A Theory of Human
Motivation. In: Psychological Review, Vol. 50 No. 4. 1943,
pp. 370-396.
Schmid, Helga: Uchronia. Designing Time.
Basel 2020.
Virilio, Paul: Geschwindigkeit und Politik.
Berlin 2008.
Wendorff, Rudolf: Der Mensch und die Zeit.
Ein Essay. Opladen 1988. . 153ff.: "Zeit und Wirtschaft"
sowie S. 165ff.: "Arbeitszeit und Privatzeit")
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
1 Stunde 6 Minuten
vor 2 Wochen
1 Stunde 5 Minuten
vor 1 Monat
1 Stunde 8 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 17 Minuten
vor 3 Monaten
1 Stunde 28 Minuten
vor 4 Monaten
Abonnenten
Siegen
Fürth
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.