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Beschreibung
vor 5 Jahren
... und was das mit Kapitalismus zu tun hat
Es gibt sie, Menschen, die einfach nicht teilen wollen.
Aber was ist daran eigentlich so schwer? Und warum gehört auch
das Teilen irgendwie zum ökonomischen Handeln?In der
Regel denken wir beim Teilen daran, anderen etwas abzugeben von
dem, was wir besitzen. Aber die Digitalisierung hat was gemacht
mit dem Teilen. Nicht nur in der Kommunikation. Denn unsere
Gedanken und Bilder teilen wir inzwischen sehr gerne und häufig -
und zwar mit anderen. Manchmal sogar mit der ganzen Welt. Möglich
ist das jedenfalls. Auch die Sharing Economy ist vor allem
möglich durch die Digitalisierung. Sie macht das Teilen leichter.
Aber Teilen und Ökonomie, klingt das nicht irgendwie auch schräg?
Denn das Teilen ist ja auch irgendwie eine zugewandte Geste. Und
sagt im Zweifel etwas über unseren Status in der Gesellschaft
aus. Eine Folge mit Gehirnbritzelgarantie. Was für ein
Neuronenfeuerwerk!
Ritas Literaturliste:
Anderson, Elizabeth: Private Regierung. Wie
Arbeitgeber über unser Leben herrschen (und warum wir nicht
darüber reden). Berlin 2019.Caillé, Alain: Anthropologie der
Gabe. Frankfurt/Main 2008.
Derrida, Jacques: Falschgeld. Zeit geben I.
München 1993.Grassmuck, Volker: The Sharing Turn: Why we are
generally nice and have a good chance to cooperate our way out
of the mess we have gotten ourselves into. In: Sützl, Wolfgang
et al. A.a.O., S. 17-35.
Krebs, Angelika: Lieben: Schenken, Tauschen
oder Teilen? Eine Kritik an Elizabeth Andersons Theorie des
„Gift Exchange“. Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 47.
1999, S. 967-985.
Ostrom, Elinor: Was mehr wird, wenn wir
teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter. München
2011.
Preuß, Dirk (Hrsg.): Körperteile – Körper
teilen? Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8.
Würzburg 2009
Scheler, Max: Wesen und Formen der Sympathie.
Nachdruck von 1923. Paderborn 2013. [In Vorbereitung: Scheler,
Max: Wesen und Formen der Sympathie. Hrsg. von Annika Hand und
Christian Bermes. Hamburg.]
Sützl, Wolfgang/Stalder, Felix/Maier, Ronald/Hug, Theo
(Hrsg.): Medien – Wissen- Bildung: Kulturen und
Ethiken des Teilens. Innsbruck 2012.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es gibt sie, Menschen, die einfach nicht teilen wollen.
Aber was ist daran eigentlich so schwer? Und warum gehört auch
das Teilen irgendwie zum ökonomischen Handeln?In der
Regel denken wir beim Teilen daran, anderen etwas abzugeben von
dem, was wir besitzen. Aber die Digitalisierung hat was gemacht
mit dem Teilen. Nicht nur in der Kommunikation. Denn unsere
Gedanken und Bilder teilen wir inzwischen sehr gerne und häufig -
und zwar mit anderen. Manchmal sogar mit der ganzen Welt. Möglich
ist das jedenfalls. Auch die Sharing Economy ist vor allem
möglich durch die Digitalisierung. Sie macht das Teilen leichter.
Aber Teilen und Ökonomie, klingt das nicht irgendwie auch schräg?
Denn das Teilen ist ja auch irgendwie eine zugewandte Geste. Und
sagt im Zweifel etwas über unseren Status in der Gesellschaft
aus. Eine Folge mit Gehirnbritzelgarantie. Was für ein
Neuronenfeuerwerk!
Ritas Literaturliste:
Anderson, Elizabeth: Private Regierung. Wie
Arbeitgeber über unser Leben herrschen (und warum wir nicht
darüber reden). Berlin 2019.Caillé, Alain: Anthropologie der
Gabe. Frankfurt/Main 2008.
Derrida, Jacques: Falschgeld. Zeit geben I.
München 1993.Grassmuck, Volker: The Sharing Turn: Why we are
generally nice and have a good chance to cooperate our way out
of the mess we have gotten ourselves into. In: Sützl, Wolfgang
et al. A.a.O., S. 17-35.
Krebs, Angelika: Lieben: Schenken, Tauschen
oder Teilen? Eine Kritik an Elizabeth Andersons Theorie des
„Gift Exchange“. Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 47.
1999, S. 967-985.
Ostrom, Elinor: Was mehr wird, wenn wir
teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter. München
2011.
Preuß, Dirk (Hrsg.): Körperteile – Körper
teilen? Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8.
Würzburg 2009
Scheler, Max: Wesen und Formen der Sympathie.
Nachdruck von 1923. Paderborn 2013. [In Vorbereitung: Scheler,
Max: Wesen und Formen der Sympathie. Hrsg. von Annika Hand und
Christian Bermes. Hamburg.]
Sützl, Wolfgang/Stalder, Felix/Maier, Ronald/Hug, Theo
(Hrsg.): Medien – Wissen- Bildung: Kulturen und
Ethiken des Teilens. Innsbruck 2012.
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