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Beschreibung
vor 5 Jahren
Wie sich Sprache und Wirklichkeit gegenseitig gestalten
"Sprache schafft Realität" - ein viel bemühter Satz. Aber
stimmt er auch? Denn eigentlich bildet Sprache zunächst eher
Wahrnehmung ab. Wir formulieren mit ihr auch eine Realität, die
wir uns wünschen. Wir entwerfen uns mit ihr. Aber damit daraus
Konsens wird, eine allgemeingültige oder zumindest
mehrheitsgültige Realität, muss einiges mehr passieren.
Und dann ist da ja auch noch der Umstand, dass wir nicht nur
sprechend kommunizieren. Sondern auch in Gesten zum Beispiel.
Oder in Räumen. Und dass nicht nur das Codieren zum Akt der
Kommunikation gehört, sondern auch das de-codieren. Das heißt:
Wir müssen auf vielfältige Arten lesen können - und das können
wir - um zu verstehen. Aber wie immer sind all diese Prozesse
störanfällig - und spätestens da fängt dann das Zappeln an.
Ritas Literaturliste:
Das Ende des "linguistic turn"? Stellungnahmen
von Wolfgang Barz, Thomas Grundmann, Albert Newen und Christian
Nimtz. In: Information Philosophie 1/2017. Abrufbar unter:
https://philosophie.uni-koeln.de/sites/cssip/Publikationen/DasEndedeslingusticturn.pdf
(Datum des letzten Abrufs: 16.04.2021)
Endler, Rebekka: Das Patriarchat der Dinge.
Warum die Welt Frauen nicht passt. Köln 2021.
Funke, Joachim: Sprache und Denken: Einerlei
oder Zweierlei? Einige Überlegungen aus Sicht der Psychologie.
Interdisziplinäres Forum - Ringvorlesung Wintersemester
1999/2000 "Sprache und Denken". Gefördert von der
Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Universität
Heidelberg. Vortrag gehalten am 18.11.1999. Abrufbar unter:
https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/mitarb/jf/Funke1999Sprache&Denken.pdf
(Datum des letzten Abrufs: 17.04.2021)
Hülsse, Rainer: Sprache ist mehr als
Argumentation. Zur wirklichkeitskonstituierenden Rolle von
Metaphern. In: Zeitschrift für Internationale Beziehungen. 10.
Jahrgang, Heft 2/2003. S. 211-246.
Koller, Hans-Christoph: "Alles Verstehen ist
daher immer zugleich ein Nicht-Verstehen". Wilhelm von
Humboldts Beitrag zur Hermeneutik und seine Bedeutung für eine
Theorie interkultureller Bildung. In: Zeitschrift für
Erziehungswissenschaft 6/2003, S. 515–531.
Gümüşay, Kübra: Sprache und Sein. Wie Sprache
unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Berlin 2020.
Nietzsche, Friedrich: Über Wahrheit und Lüge
im außermoralischen Sinn. KSA Band 3. München, Berlin, New York
1999.
Wittgenstein, Ludwig: Tractatus
logico-philosophicus. Werkausgabe, Band 1. Frankfurt/Main 1984.
[Orig. 1921]
Danger Dan: Das ist alles von der
Kunstfreiheit gedeckt. 2021. Abrufbar unter
https://youtu.be/Y-B0lXnierw (Datum des letzten Abrufs
18.04.2021)ZDF Magazin Royale, Talk Igor Levit und Danger Dan:
Wer oder was ist von der Kunstfreiheit gedeckt?
https://youtu.be/8FXQOVnp8lk (Datum des letzten Abrufs
17.04.2021)
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"Sprache schafft Realität" - ein viel bemühter Satz. Aber
stimmt er auch? Denn eigentlich bildet Sprache zunächst eher
Wahrnehmung ab. Wir formulieren mit ihr auch eine Realität, die
wir uns wünschen. Wir entwerfen uns mit ihr. Aber damit daraus
Konsens wird, eine allgemeingültige oder zumindest
mehrheitsgültige Realität, muss einiges mehr passieren.
Und dann ist da ja auch noch der Umstand, dass wir nicht nur
sprechend kommunizieren. Sondern auch in Gesten zum Beispiel.
Oder in Räumen. Und dass nicht nur das Codieren zum Akt der
Kommunikation gehört, sondern auch das de-codieren. Das heißt:
Wir müssen auf vielfältige Arten lesen können - und das können
wir - um zu verstehen. Aber wie immer sind all diese Prozesse
störanfällig - und spätestens da fängt dann das Zappeln an.
Ritas Literaturliste:
Das Ende des "linguistic turn"? Stellungnahmen
von Wolfgang Barz, Thomas Grundmann, Albert Newen und Christian
Nimtz. In: Information Philosophie 1/2017. Abrufbar unter:
https://philosophie.uni-koeln.de/sites/cssip/Publikationen/DasEndedeslingusticturn.pdf
(Datum des letzten Abrufs: 16.04.2021)
Endler, Rebekka: Das Patriarchat der Dinge.
Warum die Welt Frauen nicht passt. Köln 2021.
Funke, Joachim: Sprache und Denken: Einerlei
oder Zweierlei? Einige Überlegungen aus Sicht der Psychologie.
Interdisziplinäres Forum - Ringvorlesung Wintersemester
1999/2000 "Sprache und Denken". Gefördert von der
Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Universität
Heidelberg. Vortrag gehalten am 18.11.1999. Abrufbar unter:
https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/mitarb/jf/Funke1999Sprache&Denken.pdf
(Datum des letzten Abrufs: 17.04.2021)
Hülsse, Rainer: Sprache ist mehr als
Argumentation. Zur wirklichkeitskonstituierenden Rolle von
Metaphern. In: Zeitschrift für Internationale Beziehungen. 10.
Jahrgang, Heft 2/2003. S. 211-246.
Koller, Hans-Christoph: "Alles Verstehen ist
daher immer zugleich ein Nicht-Verstehen". Wilhelm von
Humboldts Beitrag zur Hermeneutik und seine Bedeutung für eine
Theorie interkultureller Bildung. In: Zeitschrift für
Erziehungswissenschaft 6/2003, S. 515–531.
Gümüşay, Kübra: Sprache und Sein. Wie Sprache
unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Berlin 2020.
Nietzsche, Friedrich: Über Wahrheit und Lüge
im außermoralischen Sinn. KSA Band 3. München, Berlin, New York
1999.
Wittgenstein, Ludwig: Tractatus
logico-philosophicus. Werkausgabe, Band 1. Frankfurt/Main 1984.
[Orig. 1921]
Danger Dan: Das ist alles von der
Kunstfreiheit gedeckt. 2021. Abrufbar unter
https://youtu.be/Y-B0lXnierw (Datum des letzten Abrufs
18.04.2021)ZDF Magazin Royale, Talk Igor Levit und Danger Dan:
Wer oder was ist von der Kunstfreiheit gedeckt?
https://youtu.be/8FXQOVnp8lk (Datum des letzten Abrufs
17.04.2021)
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