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Beschreibung
vor 4 Jahren
Von der Macht der Anerkennung und Anerkenntnissen
Was ist eigentlich Anerkennung und was macht sie mit uns
und anderen? Und ja, Macht ist hier durchaus auch als Substantiv
enthalten. Denn das Vorenthalten von Anerkennung ist ein
Herrschaftsinstrument. Das zu wissen und entsprechend zu
berücksichtigen, kann in Konfliktsituationen hilfreich sein. Aber
auch uns selbst gegenüber brauchen wir Anerkennung als
Werkzeug.
Für viele Menschen ist Anerkennung positiv konnotiert. Das hat
etwas Lobendes und Wertschätzendes. Aber ist das nicht eigentlich
schon einen Schritt zu weit gedacht? Ist Anerkennung nicht
erstmal der Moment, in dem wir eine Tatsache als solche zur
gemeinsamen Basis eines Diskurses erklären? Das müssen wir noch
nicht mal gut finden. Das kann sogar sehr schmerzhaft sein. Eine
Art: Ja, ich erkenne an, dass das für dich eine Realität ist.
Oder auch: Ja, ich erkenne an, dass das für uns eine Realität
ist. Im Hier und Jetzt. In unserem Miteinander. Aber auch in und
mit uns selber. Zum Beispiel, wenn sich unser Körper verändert -
wodurch auch immer. Eine Form der Akzeptanz. Aber immer auch: ein
Prozess. Auf den wir euch in diesem Gespräch mitnehmen wollen.
Ritas Literaturliste:
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Werke Teil
3. Phänomenologie des Geistes. Frankfurt/Main 1991.
Honneth, Axel: Kampf um Anerkennung. Zur
moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt/Main
1992.
Ricken, Norbert/ Balzer, Nicole: Anerkennung
als pädagogisches Problem. Markierungen im
erziehungswissenschaftlichen Diskurs. In: Schäfer, Alfred/
Thompson, Christiane (Hrsg.): Anerkennung. Paderborn,
München, Wien, Zürich 2010, S. 35-87.
Schäfer, Alfred/ Thompson, Christiane
(Hrsg.): Anerkennung. Paderborn, München, Wien,
Zürich 2010
Siep, Ludwig: Anerkennung in der
„Phänomenologie des Geistes“ und in der praktischen
Philosophie der Gegenwart. Abrufbar unter
https://www.information-philosophie.de/?a=1&t=9402&n=2&y=2&c=99
(Datum des letzten Abrufs: 09.08.2022)
Taylor, Charles: Multikulturalismus und die
Politik der Anerkennung. Mit einem Beitrag von Jürgen
Habermas. Frankfurt/Main 1997.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was ist eigentlich Anerkennung und was macht sie mit uns
und anderen? Und ja, Macht ist hier durchaus auch als Substantiv
enthalten. Denn das Vorenthalten von Anerkennung ist ein
Herrschaftsinstrument. Das zu wissen und entsprechend zu
berücksichtigen, kann in Konfliktsituationen hilfreich sein. Aber
auch uns selbst gegenüber brauchen wir Anerkennung als
Werkzeug.
Für viele Menschen ist Anerkennung positiv konnotiert. Das hat
etwas Lobendes und Wertschätzendes. Aber ist das nicht eigentlich
schon einen Schritt zu weit gedacht? Ist Anerkennung nicht
erstmal der Moment, in dem wir eine Tatsache als solche zur
gemeinsamen Basis eines Diskurses erklären? Das müssen wir noch
nicht mal gut finden. Das kann sogar sehr schmerzhaft sein. Eine
Art: Ja, ich erkenne an, dass das für dich eine Realität ist.
Oder auch: Ja, ich erkenne an, dass das für uns eine Realität
ist. Im Hier und Jetzt. In unserem Miteinander. Aber auch in und
mit uns selber. Zum Beispiel, wenn sich unser Körper verändert -
wodurch auch immer. Eine Form der Akzeptanz. Aber immer auch: ein
Prozess. Auf den wir euch in diesem Gespräch mitnehmen wollen.
Ritas Literaturliste:
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Werke Teil
3. Phänomenologie des Geistes. Frankfurt/Main 1991.
Honneth, Axel: Kampf um Anerkennung. Zur
moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt/Main
1992.
Ricken, Norbert/ Balzer, Nicole: Anerkennung
als pädagogisches Problem. Markierungen im
erziehungswissenschaftlichen Diskurs. In: Schäfer, Alfred/
Thompson, Christiane (Hrsg.): Anerkennung. Paderborn,
München, Wien, Zürich 2010, S. 35-87.
Schäfer, Alfred/ Thompson, Christiane
(Hrsg.): Anerkennung. Paderborn, München, Wien,
Zürich 2010
Siep, Ludwig: Anerkennung in der
„Phänomenologie des Geistes“ und in der praktischen
Philosophie der Gegenwart. Abrufbar unter
https://www.information-philosophie.de/?a=1&t=9402&n=2&y=2&c=99
(Datum des letzten Abrufs: 09.08.2022)
Taylor, Charles: Multikulturalismus und die
Politik der Anerkennung. Mit einem Beitrag von Jürgen
Habermas. Frankfurt/Main 1997.
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