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Beschreibung
vor 3 Jahren
... über das Altern in der Leistungsgesellschaft
Die Lebenszeit, in der wir uns ungehindert und
unbehindert bewegen und entfalten können, ist eigentlich relativ
kurz. Trotzdem richtet sich alles an dieser Lebenszeit aus. Was
nicht da rein passt, wird institutionalisiert und aus dem Weg
geregelt. Verschwindet zumindest temporär aus unserem Alltag. Die
Folge ist nicht selten Vereinsamung oder soziale und geistige
Verarmung - vor allem im Alter. Wie können wir dem begegnen?
Darüber denken Nora und Rita in dieser Folge nach.
Denn was passiert eigentlich, wenn unsere Eltern oder Großeltern
nicht mehr alleine leben können und betreut werden müssen? Den
medizinischen Bedürfnissen kann in einer Pflegeeinrichtung häufig
besser entsprochen werden als in der häuslichen Umgebung. Aber
was ist mit den sozialen Bedürfnissen? Dem Bedürfnis nach
körperlicher oder auch geistiger Bewegung? Nach sozialem
Miteinander? Denn auch in der besten Pflegeeinrichtung ist die
Gesellschaft ja keine Selbstgewählte. Und bei der allgemeinen
personellen Überlastung ist es nicht leicht, auch den
individuellen Bedürfnissen zu entsprechen. Hinzu kommen Faktoren
wie Alter, Klasse und Geschlecht - und in einer postmigrantischen
Gesellschaft auch zunehmend Herkunft.
Ritas Literaturliste:
Aner, Kirsten / Karl, Ute (Hrsg.): Handbuch
Soziale Arbeit und Alter. Wiesbaden. 2010.
Blumenberg, Hans: Lebenszeit und Weltzeit.
Frankfurt/Main. 2001.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend: Achter Altersbericht. Ältere Menschen und
Digitalisierung - Stellungnahme der Bundesregierung
(Bundestagsdrucksache). Berlin. 2020.
Doehlemann, Martin: Langeweile? Deutung eines
verbreiteten Phänomens. Frankfurt/Main 1991.
Ermert, Karl: Demografischer Wandel und
Kulturelle Bildung in Deutschland. Abrufbar unter:
https://www.kubi-online.de/artikel/demografischer-wandel-kulturelle-bildung-deutschland
(Datum des letzten Abrufs: 23.06.2023)
Haller, Miriam: Undoing Age: Die
Performativität des alternden Körpers im autobiographischen
Text. Abrufbar unter
https://www.kubi-online.de/index.php/artikel/undoing-age-performativitaet-des-alternden-koerpers-autobiographischen-text
(Datum des letzten Abrufs: 23.06.2023)
Nowotny, Helga: Eigenzeit. Entstehung und
Strukturierung eines Zeitgefühls. Frankfurt/Main 1989.
Obermaier, Michael / Molzberger, Rita:
Kulturelle Bildung und Tanz unter dem Vorzeichen der
Digitalität. Eine explorative Studie mit Senior*innen im
Elementaren Tanz. Abrufbar unter
https://www.kubi-online.de/index.php/artikel/kulturelle-bildung-tanz-unter-dem-vorzeichen-digitalitaet-explorative-studie-senior-innen
(Datum des letzten Abrufs: 23.06.2023)
Sontag, Susan: The Double Standard of Aging.
In: Allman, Lawrence R. (Hrsg.): Readings in adult psychology,
S. 285-294. New York. 1972.
Noras Linktipp:
Kroyman, Maren: Pflegekraft-Sketch auf instagram. One Ard. Juni
2023
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Lebenszeit, in der wir uns ungehindert und
unbehindert bewegen und entfalten können, ist eigentlich relativ
kurz. Trotzdem richtet sich alles an dieser Lebenszeit aus. Was
nicht da rein passt, wird institutionalisiert und aus dem Weg
geregelt. Verschwindet zumindest temporär aus unserem Alltag. Die
Folge ist nicht selten Vereinsamung oder soziale und geistige
Verarmung - vor allem im Alter. Wie können wir dem begegnen?
Darüber denken Nora und Rita in dieser Folge nach.
Denn was passiert eigentlich, wenn unsere Eltern oder Großeltern
nicht mehr alleine leben können und betreut werden müssen? Den
medizinischen Bedürfnissen kann in einer Pflegeeinrichtung häufig
besser entsprochen werden als in der häuslichen Umgebung. Aber
was ist mit den sozialen Bedürfnissen? Dem Bedürfnis nach
körperlicher oder auch geistiger Bewegung? Nach sozialem
Miteinander? Denn auch in der besten Pflegeeinrichtung ist die
Gesellschaft ja keine Selbstgewählte. Und bei der allgemeinen
personellen Überlastung ist es nicht leicht, auch den
individuellen Bedürfnissen zu entsprechen. Hinzu kommen Faktoren
wie Alter, Klasse und Geschlecht - und in einer postmigrantischen
Gesellschaft auch zunehmend Herkunft.
Ritas Literaturliste:
Aner, Kirsten / Karl, Ute (Hrsg.): Handbuch
Soziale Arbeit und Alter. Wiesbaden. 2010.
Blumenberg, Hans: Lebenszeit und Weltzeit.
Frankfurt/Main. 2001.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend: Achter Altersbericht. Ältere Menschen und
Digitalisierung - Stellungnahme der Bundesregierung
(Bundestagsdrucksache). Berlin. 2020.
Doehlemann, Martin: Langeweile? Deutung eines
verbreiteten Phänomens. Frankfurt/Main 1991.
Ermert, Karl: Demografischer Wandel und
Kulturelle Bildung in Deutschland. Abrufbar unter:
https://www.kubi-online.de/artikel/demografischer-wandel-kulturelle-bildung-deutschland
(Datum des letzten Abrufs: 23.06.2023)
Haller, Miriam: Undoing Age: Die
Performativität des alternden Körpers im autobiographischen
Text. Abrufbar unter
https://www.kubi-online.de/index.php/artikel/undoing-age-performativitaet-des-alternden-koerpers-autobiographischen-text
(Datum des letzten Abrufs: 23.06.2023)
Nowotny, Helga: Eigenzeit. Entstehung und
Strukturierung eines Zeitgefühls. Frankfurt/Main 1989.
Obermaier, Michael / Molzberger, Rita:
Kulturelle Bildung und Tanz unter dem Vorzeichen der
Digitalität. Eine explorative Studie mit Senior*innen im
Elementaren Tanz. Abrufbar unter
https://www.kubi-online.de/index.php/artikel/kulturelle-bildung-tanz-unter-dem-vorzeichen-digitalitaet-explorative-studie-senior-innen
(Datum des letzten Abrufs: 23.06.2023)
Sontag, Susan: The Double Standard of Aging.
In: Allman, Lawrence R. (Hrsg.): Readings in adult psychology,
S. 285-294. New York. 1972.
Noras Linktipp:
Kroyman, Maren: Pflegekraft-Sketch auf instagram. One Ard. Juni
2023
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