Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Spitzenfrauen Podcast
  4. Prof. Dr. Heidi Höppner: "Warum unser Gesundheitwesen Inkubatoren für interprofessionelle Versorgungsprojekte braucht!"
In meinem Spitzenfrauen-Podcast spreche ich mit Frauen, die an
der Spitze angekommen sind - oder sich auf den Weg dorthin
machen. Es geht um Führung, unterschiedliche Karrierewege - und
um Transformation und Kommunikation. Heute zu Gast: Prof. Dr.
Heidi Höppner.

Heidi Höppner hat Arzthelferin und Physiotherapeutin gelernt,
sich stetig fortgebildet und dann erst Soziologie und später
noch Public Health studiert.

Mit 41 Jahren wurde Heidi Höppner zur ersten Professorin für
Physiotherapie berufen.

Seit vergangenem Jahr hat sie nun die Professur für
Interprofessionelle Gesundheitsversorgung und
Systemgestaltung an der Alice Salomon Hochschule in Berlin
inne.

Was für ein bewegtes Leben - in dessen Mittelpunkt die Freude an
Neuem und Lebenslanges Lernen stehen. „Ab und zu ist es dieser
eine Satz, der Dich bewegt“, sagt Heidi Höppner. Sätze, Sprüche
und Anmerkungen hätten sie immer wieder bewogen, neue
Entscheidungen zu treffen. „Es ist dieses: Ich sehe Dich, ich
traue Dir etwas zu, traue Dich!“, was sie genährt hat.

Was sie ganz besonders prägt, ist ihre Bemühung, neue Strukturen
in einem sehr stark hierarchisch geprägten Gesundheitswesen zu
schaffen. Ein großes Problem sei die starke Hierarchie und die
Dominanz der ärztlichen Berufe: „Wir trauen den anderen Berufen
viel zu wenig zu. Dabei sind die Finger und die Hände meiner
Kolleg:innen in der Physiotherapie beispielsweise so filigran,
dass sie fast ein bildgebendes Verfahren ersetzen könnten. Man
könnte schon so früh etwas erkennen und verhindern“, sagt sie -
„doch bei uns gibt es erst eine Therapie, wenn das Kind schon in
den Brunnen gefallen ist.“

Ihre Idee: Es brauche Inkubatoren für
interprofessionelle Versorgungsprojekte. „Das würde uns
sicherlich helfen.“ Es sei aber auch eine Frage des Mindsets.
„Wenn ich als Berufsgruppe denke, der oder die Patient:in ist
doch gut bei mir versorgt - und nicht erkenne, dass da eine Lücke
ist, dann läuft gehörig etwas schief", sagt sie. Deshalb brauche
es mehr und bessere Informationen und den Abbau von Vorurteilen.

„Wir Frauen könnten da vieles bewegen in Richtung
Interprofessionalität“, meint Heidi Höppner, und spricht mir da
voll aus dem Herzen. „Holt die Berufe im Gesundheitswesen heraus
aus ihrem engen Korsett“, fordert sie. Liebe Frauen - eine
Aufgabe, um die wir uns in den nächsten Monaten und Jahren
kümmern sollten. Seid gespannt und freut euch auf das Interview
mit Prof. Dr. Heidi Höppner.
Episode melden

„Prof. Dr. Heidi Höppner: "Warum unser Gesundheitwesen Inkubatoren für interprofessionelle Versorgungsprojekte braucht!"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz