Beschreibung
vor 12 Jahren
HINTERGRUND Mit steigender Prävalenz obstruktiver
Schlafapnoesyndrome (OSAS) verbringen immer mehr Patienten ihre
Freizeit in Höhenlagen und bernachten auch dort. Eine Mitnahme des
CPAP-Geräts ist nicht immer möglich, so dass die Frage einer
adäquaten Therapieoption aufscheint. METHODEN 27 Patienten mit OSAS
wurden in je einer Nacht ohne Therapie im Tal (München, 520 m ü NN)
und auf dem Schneefernerhaus an der Zugspitze (2650 m ü NN)
polysomnographisch untersucht. Bei 13 dieser Probanden folgte eine
zweite Studiennacht, in der zuerst eine intermittierende
Sauerstoffapplikation, dann eine CPAP-Therpie erfolgte. ERGEBNISSE
Hypobare Hypoxie führte beim OSAS zu vermehrten zentralen
Ereignissen, während obstruktive Ereignisse verringert wurden.
Durch intermittierende Sauersto�ffapplikation kam es zu einem Shift
von zentralen zu obstruktiven Ereignissen. Dieser Eff�ekt konnte
auch in den Zwischenphasen ohne Sauersto�gabe nachgewiesen werden.
SCHLUSSFOLGERUNGEN Intermittierende Sauerstoff�applikation
unterdrückt wirkungsvoll durch hypobare Hypoxie ausgelöste zentrale
respiratorische Störungen. Dabei scheint ein �Gedächtnis� fr die
Sauerstoffgabe eine Wirkung in den Applikationspausen zu
ermöglichen.
Schlafapnoesyndrome (OSAS) verbringen immer mehr Patienten ihre
Freizeit in Höhenlagen und bernachten auch dort. Eine Mitnahme des
CPAP-Geräts ist nicht immer möglich, so dass die Frage einer
adäquaten Therapieoption aufscheint. METHODEN 27 Patienten mit OSAS
wurden in je einer Nacht ohne Therapie im Tal (München, 520 m ü NN)
und auf dem Schneefernerhaus an der Zugspitze (2650 m ü NN)
polysomnographisch untersucht. Bei 13 dieser Probanden folgte eine
zweite Studiennacht, in der zuerst eine intermittierende
Sauerstoffapplikation, dann eine CPAP-Therpie erfolgte. ERGEBNISSE
Hypobare Hypoxie führte beim OSAS zu vermehrten zentralen
Ereignissen, während obstruktive Ereignisse verringert wurden.
Durch intermittierende Sauersto�ffapplikation kam es zu einem Shift
von zentralen zu obstruktiven Ereignissen. Dieser Eff�ekt konnte
auch in den Zwischenphasen ohne Sauersto�gabe nachgewiesen werden.
SCHLUSSFOLGERUNGEN Intermittierende Sauerstoff�applikation
unterdrückt wirkungsvoll durch hypobare Hypoxie ausgelöste zentrale
respiratorische Störungen. Dabei scheint ein �Gedächtnis� fr die
Sauerstoffgabe eine Wirkung in den Applikationspausen zu
ermöglichen.
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