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Beschreibung
vor 3 Jahren
Elyas Jamalzadeh wird im Iran in eine
afghanische Familie geboren. Aus Angst vor den Taliban, nach der
Entführung einer Tochter, hatten die Eltern zuvor ihr Heimatland
verlassen. Seine Kindheit verbringt Elyas auf den Straßen
Teherans, verkauft Glückskekse oder Schuhe, lebt stets in Angst
vor der Polizei. In der Angst, nach Afghanistan abgeschoben zu
werden. „Ich war immer illegal, ein Mensch zweiter Klasse“. 2014
entschließen sich seine Eltern, gemeinsam mit Elyas Richtung
Europa zu fliehen, einige seiner Geschwister haben sich zuvor
schon auf den Weg gemacht. „Die Fahrt über das Mittelmeer war
eine meiner schlimmsten Erfahrungen.“
Heute lebt Elyas Jamalzadeh in Oberösterreich, ist Friseur und
nun auch Autor: Gemeinsam mit Andreas Hepp hat er seine
Geschichte aufgeschrieben: „Das ist nicht nur meine Geschichte,
sondern auch die Geschichte Millionen anderer Menschen. Wer hätte
gedacht, dass 2022 in Europa wieder Krieg sein wird“.
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