Wissenschaftsradio: Martin Moder (Molekularbiologe)
30 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Er könnte einer der Wissenschafts-Shooting-Stars des
Jahres werden: Martin Moder, Buchautor und Molekular-Biologe,
ist mit Österreichs bekanntester
Wissenschafts-Kabarettgruppe, den Science Busters, unterwegs.
In der neuen Show dreht sich alles um die erfolgreiche
Fantasy-Serie "Game of Thrones". Moder im Talk über seine
spannenden Projekte.
Als Buchautor ist Martin Moder mit dem Werk "Treffen
sich zwei Moleküle im Labor" (Ecowin-Verlag) erfolgreich.
Eines der spannenden Themen darin: Was passiert in unserem
Körper an chemischen Prozessen, wenn wir uns verlieben?
Moder: "Wenn man mal akzeptiert, dass wir ein Produkt sind,
dann muss man sagen, dass unsere Erfahrungen und Gefühle auch
zurückzuführen sind auf genetische und physikalische
Faktoren. Das macht es aber nicht weniger großartig. Es
riecht eine Blume nicht weniger gut, nur weil ich weiß, dass
sie Blumen anlocken will und dass das letztlich Chemikalien
sind. Es macht wahnsinnig viel aus, wenn man versteht, was
diesen Dingen zugrunde liegt. Das Gefühl der Liebe, der
Anziehung ist etwas, was für uns real ist. Insofern kann
keine wissenschaftliche Erkenntnis die Magie rauben."
Über ein anderes spannendes und kontrovers diskutiertes
Thema, nämlich die Gentechnik in der Lebensmittelproduktion
und die künstliche Fleischproduktion aus der Zellkultur,
spricht Moder in der Sendung. "Da ist die Frage: ,Wollen wir
es?'" Beispiel: Die Züchtung von Hühnern. Moder: "Da kann man
sich die Frage stellen, ob es nicht sinnvoller wäre, anstatt
ganze Hühner zu züchten nur das Stück Fleisch zu züchten,
dass ich eigentlich haben will. Ohne Kopf, ohne Füße, ohne
Federn."
Außerdem in der Sendung: Folge 2 der "ForscherInnen-WG"
mit dem großen Love-Check. Diesmal gehen Studierende, die in
einer WG leben, ihrem Liebesleben auf die Spur ...
Foto: Pixabay / Public Domain
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