Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Wissenschaftsradio Podcast
  4. Wissenschaftsradio: Alexandra Kautzky-Willer Wissenschaftlerin des Jahres, Florian Freistetter
Die Mittelalter-Fantasy-Serie "Game of Thrones" erweist sich
für die Science Busters als wahre Fundgrube für
Bühnenprogramme, erzählt Astronom Florian Freistetter (im
Bild) im "Wissenschaftsradio". So könne etwa der Frage, warum
die "Jahreszeiten" in der Serie " so seltsam" seien, "warum
dieser komische Winter kommt", astronomisch nachgegangen
werden, erklärt Freistetter. Oder: "Warum gibt es dort
Drachen? Wie können Drachen existieren, wie funktioniert
deren Biologie? Das sind Fragen, die Biologen beantworten
können." Der Experte für Asteroiden erläutert auch auf
humorvolle Art, warum Bier in seiner bekannten Form ohne
diese Kleinplaneten undenkbar ist. - Weitere Themen im
spannenden Talk sind das neue Satelliten-Navigationssystem
Galileo und Erkenntnisse zum Mars - aber auch die mögliche
Wiederwahl der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und die
Astrologie (Horoskope), die immer wieder mit der Astronomie
verwechselt wird. Freistetter: "Die Astrologen behaupten
immer von sich selbst, sie würden eine Wissenschaft
betreiben, tun das aber nicht. Astrologie ist Unsinn und
Aberglaube." Auch wenn Freistetter klar zwischen Astrologie
und Astronomie unterscheidet, steht fest, dass er mit den
"Science Busters" Sternstunden auf der Bühne darbietet und
die Ideen für neue Programme nicht so schnell ausgehen
dürften. Aktuell sind die "Science Busters" jeden Dienstag um
22.55 Uhr in ORFeins zu sehen.

Eine Sternstunde erlebt gerade auch Alexandra Kautzky-Willer,
die an der Medizinischen Uni Wien arbeitet und zur
Wissenschaftlerin des Jahres 2017 gewählt wurde. Sie forscht
darüber, wie Frauen und Männer Krankheiten unterschiedlich
erleben, Hauptgebiete sind u. a. Stoffwechselerkrankungen,
Übergewicht und Diabetes. "Diabetes ist eine Volkskrankheit,
die extrem viele Leute betrifft und zunimmt. Teilweise wird
von einem Tsunami gesprochen", schildert Kautzky-Willer.
Diabetes betreffe zudem alle Organfunktionen und
Komplikationen in Bezug auf Augen, die Niere und die Gefäße.
"Es besteht ein höheres Risiko für Herzinfarkt und
Schlaganfall, der Nummer-1-Todesursache bei uns in Europa,
aber auch weltweit", so Kautzky-Willer. Besonderen Einfluss
bei Krankheiten nehmen Hormone ("Stoffe"): "Viele Krankheiten
sind sehr unterschiedlich in der Zeit, wo die Sexualhormone
den größten Einfluss nehmen. Das bedeutet, zwischen Pubertät
und Menopause", erklärt die Forscherin.

Was sie von Alice Schwarzers Magazin "Emma (feiert heuer sein
40jähriges Bestehen) hält und wie sie die mögliche
Ansiedelung der EU-Arzneimittelagentur (u. a. zuständig für
die Zulassung von Medikamenten) in Wien sieht, ist in der
Sendung zu hören. Ob Wien möglicher neuer Standort wird,
könnte mit Ende 2018 feststehen.

Höhenflüge in der Wissenschaft macht derzeit auch Moderator
Andreas Jäger, der für seine ORFIII-Sendung "Quantensprung"
WissenschaftlerInnen wie Anton Zeilinger trifft. Wir haben
ihn bei einem Dreh backstage begleitet und mit ihm einen
"Fake News"-Check (zu einer falschen Nachricht) gemacht.

Foto: ORF / Hans Leitner
Episode melden

„Wissenschaftsradio: Alexandra Kautzky-Willer Wissenschaftlerin des Jahres, Florian Freistetter“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz