TWiST #204: Das war’s dann mit Magento
Es ist wieder Freitag, und wir blicken zurück auf…
13 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Es ist wieder Freitag, und wir blicken zurück auf die
Shoptech-Woche. In diesen Tagen lief der Support von Magentos
1er-Version aus. Nun ist das bei Software allgemein ein nicht so
spektakulärer Vorgang, denn üblicherweise gibt es ein besseres
Nachfolgeprodukt sowie einen gut dokumentierten
Upgrade-Mechanismus. Nicht so bei Magento. Der 2er-Strang ist eine
qualitativ schlechtere, softwaregewordene technische und
kommunikative Pannenserie, die mit Ach und Krach von Adobe im Markt
gehalten wird. Zu allem Überfluss verliert die deutsche
Magento-Community so wichtige Köpfe und Köpfinnen wie Rico Neitzel,
Fabian Blechschmidt und Carmen Bremen, die jetzt klar erkennbar im
Shopware-Universum angekommen sind und für das Unternehmen aus
Schöppingen sogar im nächsten Jahr eine Unconference ausrichten.
Natürlich bricht das ganze Magento-Business hierzulande nicht von
jetzt auf gleich zusammen. Es werden weiterhin und sicherlich noch
über viele Jahre ungezählte Personentage ver- und gekauft, um
einzelne Projekte am Leben zu halten und Migrationen durchzuführen.
Das Ökosystem ist weltweit too-big-to-fail-groß und Adobe wird sein
teuer eingekauftes Asset nicht leichtfertig unter die Räder kommen
lassen. Aber: Magento verliert hierzulande endgültig seine Funktion
als Innovations- und Wachstumstreiber an Shopware und Shopify, wird
enterprisiger und bräsiger und damit für Händler mehr zum Risiko
als zur Chance. Sad!
Shoptech-Woche. In diesen Tagen lief der Support von Magentos
1er-Version aus. Nun ist das bei Software allgemein ein nicht so
spektakulärer Vorgang, denn üblicherweise gibt es ein besseres
Nachfolgeprodukt sowie einen gut dokumentierten
Upgrade-Mechanismus. Nicht so bei Magento. Der 2er-Strang ist eine
qualitativ schlechtere, softwaregewordene technische und
kommunikative Pannenserie, die mit Ach und Krach von Adobe im Markt
gehalten wird. Zu allem Überfluss verliert die deutsche
Magento-Community so wichtige Köpfe und Köpfinnen wie Rico Neitzel,
Fabian Blechschmidt und Carmen Bremen, die jetzt klar erkennbar im
Shopware-Universum angekommen sind und für das Unternehmen aus
Schöppingen sogar im nächsten Jahr eine Unconference ausrichten.
Natürlich bricht das ganze Magento-Business hierzulande nicht von
jetzt auf gleich zusammen. Es werden weiterhin und sicherlich noch
über viele Jahre ungezählte Personentage ver- und gekauft, um
einzelne Projekte am Leben zu halten und Migrationen durchzuführen.
Das Ökosystem ist weltweit too-big-to-fail-groß und Adobe wird sein
teuer eingekauftes Asset nicht leichtfertig unter die Räder kommen
lassen. Aber: Magento verliert hierzulande endgültig seine Funktion
als Innovations- und Wachstumstreiber an Shopware und Shopify, wird
enterprisiger und bräsiger und damit für Händler mehr zum Risiko
als zur Chance. Sad!
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