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Beschreibung
vor 3 Jahren
Der Staubsauger ist kaputt, der Kaffeekocher defekt, die Hose
löchrig - doch Max darf nichts bestellen oder shoppen. Stattdessen
gilt: Reparieren statt neu kaufen! Schafft er es, die Dinge zu
erhalten, statt zu ersetzen.
Ungefähr zwei Minuten pro Tag stecken wir durchschnittlich in die
Wartung, Pflege oder Reparatur von Haushaltsgegenständen, 26
Minuten dagegen verbringen wir mit dem Einkaufen. Das zeigt
deutlich unsere Prioritäten in der Frage: Reparatur oder Neukauf?
Die Zahlen stammen von der Zeitverwendungserhebung des
Statistischen Bundesamtes, einer freiwilligen Befragung von
Haushalten in Deutschland. Erfragt wird, wie viel Zeit Menschen für
welche Aktivitäten aufwenden und wann sie im Tagesverlauf diesen
Tätigkeiten nachgehen:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/Publikationen/Downloads-Zeitverwendung/zeitverwendung-5639102139004.pdf
Mehr Infos zum Rohstoffverbrauch in Deutschland und dessen
ökologische Auswirkungen findet ihr im Ressourcenbericht 2022 des
Umweltbundesamtes (UBA):
https://www.umweltbundesamt.de/ressourcenbericht2022
Prognosen dazu, ob und wie sich der Modemarkt in Zukunft
nachhaltiger gestalten wird, stammen von einer Studie des
Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG. Demnach werden
im Jahr 2030 20 Prozent des globalen Modemarktes aus
Secondhand-Kleidung bestehen:
https://hub.kpmg.de/fashion-studie-2030-die-zukunft-des-fashionmarkts
Immer wieder stehen wir vor der Frage: Reparieren oder neu kaufen?
Unsere Kolleg*innen vom YouTube-Kanal "WAS KOSTET...?" haben mal
durchgerechnet, wann sich eine Reparatur lohnt und wann der Neukauf
die bessere Wahl ist. Die Folge findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=ESwRIi6GgQ8
Reparatur-Initiativen (Reparatur-Treffs, Reparier-Bars, Repair
Cafés etc.) organisieren nicht-kommerzielle Veranstaltungen, bei
denen defekte Alltagsgegenstände gemeinschaftlich repariert werden
- mit dem Ziel, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen, damit die
Umwelt zu schonen und nachhaltige Lebensweisen in der Praxis zu
erproben. Wenn ihr wissen wollt, wo ein Repair Café in eurer Nähe
ist, findet ihr hier eine deutschlandweite Übersicht vom Netzwerk
Reparatur-Initiativen:
https://www.reparatur-initiativen.de/orte
Reparieren ist en vogue! Doch ist das tatsächlich die Renaissance
einer verloren geglaubten Kulturtechnik oder nur ein kurzlebiger
Hype? Melanie Jaeger-Erben und Sabine Hielscher tauchen in ihrem
Buch "Verhältnisse reparieren - Wie Reparieren und Selbermachen die
Beziehungen zur Welt verändern" (Transcript Verlag, 2023) ein in
die vielfältige Welt der Laien-Reparatur, lassen Reparateur*innen
zu Wort kommen und beschreiben die Wirkung des Reparierens auf
Identität, soziale Beziehungen und das Verhältnis von Mensch und
Umwelt:
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5698-5/verhaeltnisse-reparieren/
löchrig - doch Max darf nichts bestellen oder shoppen. Stattdessen
gilt: Reparieren statt neu kaufen! Schafft er es, die Dinge zu
erhalten, statt zu ersetzen.
Ungefähr zwei Minuten pro Tag stecken wir durchschnittlich in die
Wartung, Pflege oder Reparatur von Haushaltsgegenständen, 26
Minuten dagegen verbringen wir mit dem Einkaufen. Das zeigt
deutlich unsere Prioritäten in der Frage: Reparatur oder Neukauf?
Die Zahlen stammen von der Zeitverwendungserhebung des
Statistischen Bundesamtes, einer freiwilligen Befragung von
Haushalten in Deutschland. Erfragt wird, wie viel Zeit Menschen für
welche Aktivitäten aufwenden und wann sie im Tagesverlauf diesen
Tätigkeiten nachgehen:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/Publikationen/Downloads-Zeitverwendung/zeitverwendung-5639102139004.pdf
Mehr Infos zum Rohstoffverbrauch in Deutschland und dessen
ökologische Auswirkungen findet ihr im Ressourcenbericht 2022 des
Umweltbundesamtes (UBA):
https://www.umweltbundesamt.de/ressourcenbericht2022
Prognosen dazu, ob und wie sich der Modemarkt in Zukunft
nachhaltiger gestalten wird, stammen von einer Studie des
Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG. Demnach werden
im Jahr 2030 20 Prozent des globalen Modemarktes aus
Secondhand-Kleidung bestehen:
https://hub.kpmg.de/fashion-studie-2030-die-zukunft-des-fashionmarkts
Immer wieder stehen wir vor der Frage: Reparieren oder neu kaufen?
Unsere Kolleg*innen vom YouTube-Kanal "WAS KOSTET...?" haben mal
durchgerechnet, wann sich eine Reparatur lohnt und wann der Neukauf
die bessere Wahl ist. Die Folge findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=ESwRIi6GgQ8
Reparatur-Initiativen (Reparatur-Treffs, Reparier-Bars, Repair
Cafés etc.) organisieren nicht-kommerzielle Veranstaltungen, bei
denen defekte Alltagsgegenstände gemeinschaftlich repariert werden
- mit dem Ziel, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen, damit die
Umwelt zu schonen und nachhaltige Lebensweisen in der Praxis zu
erproben. Wenn ihr wissen wollt, wo ein Repair Café in eurer Nähe
ist, findet ihr hier eine deutschlandweite Übersicht vom Netzwerk
Reparatur-Initiativen:
https://www.reparatur-initiativen.de/orte
Reparieren ist en vogue! Doch ist das tatsächlich die Renaissance
einer verloren geglaubten Kulturtechnik oder nur ein kurzlebiger
Hype? Melanie Jaeger-Erben und Sabine Hielscher tauchen in ihrem
Buch "Verhältnisse reparieren - Wie Reparieren und Selbermachen die
Beziehungen zur Welt verändern" (Transcript Verlag, 2023) ein in
die vielfältige Welt der Laien-Reparatur, lassen Reparateur*innen
zu Wort kommen und beschreiben die Wirkung des Reparierens auf
Identität, soziale Beziehungen und das Verhältnis von Mensch und
Umwelt:
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5698-5/verhaeltnisse-reparieren/
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