„Von Hildesheim in die Champions League“ – Fynn Schütze über Familie, Vereinswechsel & seinen Weg zu Waspo Hannover

„Von Hildesheim in die Champions League“ – Fynn Schütze über Familie, Vereinswechsel & seinen Weg zu Waspo Hannover

Fynn Schütze über seinen Weg in die Wasserball Eliteklasse
16 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 4 Jahren
In dieser Episode des Waterpolo Expert Talks ist mit Fynn Schütze
ein Spieler zu Gast, dessen Wasserball-Karriere wie ein klassisches
Beispiel für eine regionale Entwicklung bis in die internationale
Spitze steht. Fynn berichtet offen und ehrlich über seinen Weg von
Hellas Hildesheim, über die White Sharks Hannover, bis hin zu Waspo
98 Hannover und in die Champions League. Der Einstieg in den
Wasserball war für ihn nahezu vorgezeichnet. In der Familie Schütze
gehört Wasserball seit Generationen fest zum Alltag. Schon der
Großvater und der Vater waren Spieler, ebenso die Onkel – und
schließlich auch Fynn und seine Brüder. Diese familiäre Prägung war
ein entscheidender Faktor dafür, dass der Sport früh zur
Leidenschaft wurde. Im Gespräch beschreibt Fynn sehr authentisch,
wie sich der Übergang von einem kleinen Ausbildungsverein hin zu
immer leistungsstärkeren Stationen anfühlt. Der Wechsel von
Hildesheim zu den White Sharks und später zu Waspo Hannover war
nicht nur sportlich ein großer Schritt, sondern auch emotional.
Besonders wichtig war ihm dabei, seinem Heimatverein möglichst
lange etwas zurückzugeben und Verantwortung zu übernehmen, bevor
der nächste Entwicklungsschritt folgte. Ein zentrales Thema der
Folge ist die Bedeutung von Jugendarbeit, Vereinsstrukturen und
individueller Förderung. Fynn beschreibt, wie entscheidend es war,
in jungen Jahren in einer starken Jugendmannschaft zu spielen,
Erfolge zu erleben und dadurch Motivation und Zielstrebigkeit zu
entwickeln. Gerade das gemeinsame Gewinnen mit Freunden habe ihn
dauerhaft an den Sport gebunden. Offen spricht er auch über die
Herausforderungen auf dem Weg nach oben, über Zweifel, Druck und
besonders über eine schwere Handverletzung, die ihn zeitweise
komplett aus dem Spiel genommen hat. Die Angst, vielleicht nie
wieder auf dem gewohnten Niveau zurückzukehren, war eine seiner
größten mentalen Herausforderungen. Umso größer war die
Erleichterung, als er nach langer Reha wieder vollständig ins
Training einsteigen konnte. Der Wechsel zu Waspo 98 Hannover wird
als besonderer Moment beschrieben. Trotz großer Nervosität fühlte
sich Fynn vom ersten Training an gut aufgenommen. Die bestehende
Mannschaft, das Trainerteam und das Umfeld machten ihm den Einstieg
leicht – ein wichtiger Faktor, um sich direkt weiterentwickeln zu
können. Diese erste Folge mit Fynn Schütze ist ein ehrlicher,
nahbarer Einblick in den Weg eines jungen deutschen
Spitzenspielers, der zeigt, wie aus regionaler Nachwuchsarbeit
internationale Perspektiven entstehen können – mit viel Einsatz,
Geduld und Leidenschaft. Mehr zum Podcast:
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Wasserball.

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