Waspo, Champions League & Olympia-Träume – Fynn Schütze über Mentalität, Medien & internationale Bühne

Waspo, Champions League & Olympia-Träume – Fynn Schütze über Mentalität, Medien & internationale Bühne

„Meine Einstellung zum Wasserball hat sich bei Waspo komplett verändert“
18 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 4 Jahren
„Meine Einstellung zum Wasserball hat sich bei Waspo komplett
verändert“ – Fynn Schütze über Leistungskultur, Champions League
& Ziele mit der Nationalmannschaft (Teil 2) In der zweiten
Folge des Gesprächs mit Fynn Schütze im Waterpolo Expert Talk steht
vor allem seine persönliche Entwicklung bei Waspo 98 Hannover im
Mittelpunkt. Fynn schildert sehr offen, wie sich mit dem Wechsel zu
einem absoluten Topklub nicht nur sein sportliches Niveau, sondern
vor allem auch seine Einstellung zum Training, zur Regeneration,
zur Ernährung und zur Eigenverantwortung grundlegend verändert hat.
Besonders deutlich wird, wie stark ihn das tägliche Training mit
internationalen Topspielern geprägt hat. Nicht nur die Qualität im
Wasser, sondern vor allem die Professionalität im Umgang mit
Belastung, Vorbereitung und Wettkampfmentalität habe ihm eine
völlig neue Perspektive auf den Leistungssport eröffnet. Jeder
Trainingsblock, jede Einheit und jede Spielsituation wird auf
höchstem Niveau gelebt – das färbt automatisch auf junge Spieler
ab. Ein zentrales Thema der Episode ist auch die Zusammenarbeit
zwischen Waspo 98 Hannover und den White Sharks Hannover. Fynn
bestätigt, wie wichtig diese Kooperation für die Entwicklung junger
Spieler ist. Schon das reine Mittrainieren mit Bundesligaspielern
bringe enorme Lernimpulse – sowohl technisch als auch mental.
Besonders das Beobachten von Linkshändern und international
erfahrenen Profis helfe, Details im Bewegungsablauf und im
Entscheidungsverhalten zu verstehen. Mit Blick auf die
Nationalmannschaft spricht Fynn über die Bedeutung einer gesunden
Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Für ihn ist
klar, dass ohne klare Konzepte, langfristige Planung und
kontinuierliche Integration der Jugend auf internationalem Niveau
kein nachhaltiger Erfolg möglich ist. Die Olympischen Spiele in
Paris bleiben dabei ein großes persönliches Ziel, das ihn täglich
motiviert. Sehr kritisch äußert sich Fynn zur medialen Präsenz des
deutschen Wasserballs. Im internationalen Vergleich fehle es in
Deutschland nach wie vor an Sichtbarkeit, Berichterstattung und
Reichweite. Gerade in Ländern mit starker Medienpräsenz entstehen
Vorbilder, Identifikationsfiguren und ein natürlicher Zulauf im
Nachwuchsbereich. Diese Strahlkraft fehle dem deutschen Wasserball
bislang noch deutlich. Natürlich geht es auch um die Champions
League, die Gruppenphase mit internationalen Topteams und die
besondere Atmosphäre solcher Spiele. Fynn beschreibt, wie sehr ihn
diese Spiele sportlich und emotional fordern – und wie sehr er
gleichzeitig jede einzelne Minute auf dieser Bühne genießt.
Besonders schade sei es gewesen, dass die Final Eight nicht in
Hannover stattfinden konnten, da dies für den gesamten
Wasserballsport in Deutschland ein riesiger Impuls gewesen wäre.
Gegen Ende der Episode wird es noch einmal sehr persönlich: Beim
Pokalspiel zwischen Waspo Hannover und Hellas Hildesheim standen
erstmals alle Brüder Schütze gegeneinander im Wasser. Ein absolutes
Familienhighlight – emotional für Spieler, Eltern und Zuschauer
gleichermaßen. Diese zweite Folge mit Fynn Schütze ist ein
ehrlicher Einblick in das Leben eines jungen deutschen
Spitzenspielers, der zwischen Bundesliga, Champions League,
Nationalmannschaft und familiären Wurzeln seinen eigenen Weg
konsequent weitergeht. Mehr zum Podcast: https://www.schulzekopp.de
️ Abonniere den Waterpolo Expert Talk für echte Spielerstories,
Einblicke in den Leistungssport und internationale Perspektiven aus
dem Wasserball.

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15