Vom Leistungssport zum Stress-Experten – Jakob Drachenberg über mentale Gesundheit & Wasserball (Teil 1)
„Stress wird oft erst viel später zum Problem“ – Jakob Drachenberg
über Wasserball, Burnout, mentale Stärke
30 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Jahren
In dieser Folge des Waterpolo Expert Talk spricht Jakob
Drachenberg, Unternehmer, Psychologe, Stress-Experte und ehemaliger
Wasserballer des OSC Potsdam, offen über seine Erfahrungen im
Leistungssport – und darüber, wie Stress, Druck und Ehrgeiz sich
oft erst viele Jahre später bemerkbar machen. Jakob blickt auf
seine sportliche Laufbahn zurück, in der er als Jugendlicher
mehrfach Deutscher Jahrgangsmeister, Kapitän der Jugend- und später
Herrenteams sowie Europapokalteilnehmer war. Die Leistungen,
Erfolge und extreme Trainingsbedingungen prägten ihn – genauso wie
die Erkenntnis, dass Erfolg im Sport nicht automatisch bedeutet,
psychisch gesund zu sein. Nach seiner aktiven Zeit rutschte Jakob
während seines Psychologiestudiums in eine stressbedingte Krise:
Burnout, depressive Phasen, Gewichtszunahme und Überforderung.
Diese Erfahrung wurde später der Ausgangspunkt für seine heutige
Arbeit: den Menschen zu zeigen, wie man gesunde Stressbewältigung
erlernt – etwas, das im Leistungssport oft zu kurz kommt. Im
Gespräch erzählt Jakob, wie Wasserball ihn geprägt hat: Disziplin,
Teamgeist, Verantwortung, Führung und mentale Härte – aber auch die
Gefahr, Selbstwert und Leistung miteinander zu verwechseln. Der
Sport habe ihm geholfen, Ziele zu erreichen, Rückschläge zu
verarbeiten und später ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen,
gleichzeitig aber auch gezeigt, wie schnell man in ungesunde
Leistungsmechanismen geraten kann. Besonders eindrucksvoll
beschreibt er die Trainingsbedingungen in Potsdam: Frühtraining um
6 Uhr morgens, dreieinhalbstündige Wasserballtage, ständige
Doppelbelastung aus Schule und Leistungssport. Viele dieser
Erfahrungen hätten ihn belastbar gemacht – andere hätten ihn erst
Jahre später eingeholt. Wichtig ist Jakob heute vor allem die
Frage: Warum treiben wir Leistung an – aus Angst oder aus echter
Überzeugung? Genau dieser Unterschied entscheidet für ihn darüber,
ob ein Mensch langfristig gesund bleibt oder in Überforderung
abrutscht. Außerdem spricht er über: – Die Rolle von Glück, Zufall
und Teamchemie in seiner Wasserballjugend – Warum
Sportfreundschaften oft ein Leben lang halten – Wie ihn früh
übernommene Führungsrollen später im Beruf geprägt haben – Warum er
heute Unternehmen, Führungskräfte und Leistungsteams zu
Stresskompetenz ausbildet Diese Episode ist ein ehrlicher,
tiefgründiger und inspirierender Einblick in die psychische Seite
des Leistungssports – und ein starkes Plädoyer dafür, Stress nicht
als Schwäche, sondern als Fähigkeit zu begreifen. Mehr zum Podcast:
https://www.schulzekopp.de ️ Mehr zu Jakob Drachenberg:
https://drachenberg.de Für mehr Einblicke in mentale Stärke,
Wasserball & Leistungssport – jetzt abonnieren!
Drachenberg, Unternehmer, Psychologe, Stress-Experte und ehemaliger
Wasserballer des OSC Potsdam, offen über seine Erfahrungen im
Leistungssport – und darüber, wie Stress, Druck und Ehrgeiz sich
oft erst viele Jahre später bemerkbar machen. Jakob blickt auf
seine sportliche Laufbahn zurück, in der er als Jugendlicher
mehrfach Deutscher Jahrgangsmeister, Kapitän der Jugend- und später
Herrenteams sowie Europapokalteilnehmer war. Die Leistungen,
Erfolge und extreme Trainingsbedingungen prägten ihn – genauso wie
die Erkenntnis, dass Erfolg im Sport nicht automatisch bedeutet,
psychisch gesund zu sein. Nach seiner aktiven Zeit rutschte Jakob
während seines Psychologiestudiums in eine stressbedingte Krise:
Burnout, depressive Phasen, Gewichtszunahme und Überforderung.
Diese Erfahrung wurde später der Ausgangspunkt für seine heutige
Arbeit: den Menschen zu zeigen, wie man gesunde Stressbewältigung
erlernt – etwas, das im Leistungssport oft zu kurz kommt. Im
Gespräch erzählt Jakob, wie Wasserball ihn geprägt hat: Disziplin,
Teamgeist, Verantwortung, Führung und mentale Härte – aber auch die
Gefahr, Selbstwert und Leistung miteinander zu verwechseln. Der
Sport habe ihm geholfen, Ziele zu erreichen, Rückschläge zu
verarbeiten und später ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen,
gleichzeitig aber auch gezeigt, wie schnell man in ungesunde
Leistungsmechanismen geraten kann. Besonders eindrucksvoll
beschreibt er die Trainingsbedingungen in Potsdam: Frühtraining um
6 Uhr morgens, dreieinhalbstündige Wasserballtage, ständige
Doppelbelastung aus Schule und Leistungssport. Viele dieser
Erfahrungen hätten ihn belastbar gemacht – andere hätten ihn erst
Jahre später eingeholt. Wichtig ist Jakob heute vor allem die
Frage: Warum treiben wir Leistung an – aus Angst oder aus echter
Überzeugung? Genau dieser Unterschied entscheidet für ihn darüber,
ob ein Mensch langfristig gesund bleibt oder in Überforderung
abrutscht. Außerdem spricht er über: – Die Rolle von Glück, Zufall
und Teamchemie in seiner Wasserballjugend – Warum
Sportfreundschaften oft ein Leben lang halten – Wie ihn früh
übernommene Führungsrollen später im Beruf geprägt haben – Warum er
heute Unternehmen, Führungskräfte und Leistungsteams zu
Stresskompetenz ausbildet Diese Episode ist ein ehrlicher,
tiefgründiger und inspirierender Einblick in die psychische Seite
des Leistungssports – und ein starkes Plädoyer dafür, Stress nicht
als Schwäche, sondern als Fähigkeit zu begreifen. Mehr zum Podcast:
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