„Unter den Torhütern muss es eine gesunde Rivalität geben“ – Kevin Götz über Torwartrolle & Teamdynamik (Teil 1)
Warum Rivalität Torhüter besser macht – Kevin Götz über Leistung,
Entwicklung & Teamgefühl
32 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Episode des Waterpolo Expert Talk spricht Kevin Götz,
Bundesligatorhüter von Waspo Hannover und deutscher
Nationalspieler, ausführlich über die besondere Rolle des Torwarts
im Wasserball, über Konkurrenz, Vertrauen und warum gesunde
Rivalität ein entscheidender Faktor für Leistung und Entwicklung
ist. Kevin beginnt mit einem Rückblick auf seine Anfänge im
Wasserball. Wie bei vielen Spielern war auch bei ihm der Einstieg
eher zufällig. Über den Geburtstag seines Bruders und einen Besuch
im Schwimmbad wurde er von einem Trainer angesprochen – und blieb
dem Sport seitdem treu. Dass er schließlich im Tor landete, war
ebenfalls kein langfristiger Plan, sondern entwickelte sich Schritt
für Schritt aus seinen ersten sportlichen Erfahrungen. Ein
zentraler Teil des Gesprächs dreht sich um die Torwartposition.
Kevin beschreibt sehr offen, warum das Zusammenspiel zwischen
Torhütern besonders sensibel ist. In einer Mannschaft gibt es meist
nur ein oder zwei Positionen, auf denen echte Konkurrenz herrscht –
im Tor ist das besonders ausgeprägt. Trotzdem betont er, dass
Rivalität nur dann leistungsfördernd ist, wenn sie von Respekt,
Professionalität und Vertrauen begleitet wird. Dauerhafte
Spannungen oder persönliche Konflikte würden nicht nur dem
Einzelnen, sondern dem gesamten Team schaden. Kevin spricht dabei
auch über seine eigenen Vereinswechsel und Entscheidungen. Der
Wechsel zu Waspo Hannover war für ihn bewusst ein Schritt in ein
professionelleres Umfeld mit klaren sportlichen Zielen. Obwohl die
Torhütersituation zunächst anspruchsvoll war, sieht er Konkurrenz
nicht als Bedrohung, sondern als Chance, sich gemeinsam
weiterzuentwickeln. Wer am Ende spielt, entscheidet die Leistung –
nicht der Name. Besonders interessant sind Kevins Einblicke in die
Teamchemie außerhalb des Beckens. Gemeinsame Zeit abseits von
Training und Spielbetrieb – ob in der Schule, im Internat oder im
Urlaub – sei oft entscheidend dafür, ob eine Mannschaft im
entscheidenden Moment füreinander kämpft. Kleine zusätzliche Wege,
ein Extra-Meter im Wasser oder eine zusätzliche Parade entstehen
häufig aus genau diesem Zusammenhalt. Auch die Nachwuchsentwicklung
nimmt einen großen Raum ein. Kevin schildert, wie wichtig frühe
Einsätze junger Spieler in der Bundesliga sind, um den Übergang von
Jugend- zu Herrenbereich abzufedern. Wer bereits mit 16 oder 17
erste Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammelt, ist später
deutlich besser vorbereitet. Gleichzeitig warnt er davor, Talente
zu früh abzuschreiben. Entwicklung verlaufe nicht linear – manche
Spieler brauchen einfach mehr Zeit. Ein weiteres wichtiges Thema
ist das Aufhören junger Spieler. Kevin betont, dass der Sport es
sich nicht leisten kann, motivierte Jugendliche zu verlieren. Nicht
jeder muss Bundesliga oder Nationalteam spielen. Auch zweite Ligen,
andere Vereine oder neue Rollen wie Trainer, Schiedsrichter oder
Funktionär seien wertvolle Wege, um dem Wasserball erhalten zu
bleiben. Diese Episode bietet einen ehrlichen, differenzierten und
praxisnahen Einblick in die Welt der Torhüter, in Teamdynamiken und
in die Herausforderungen der Nachwuchsarbeit im deutschen
Wasserball. Mehr zum Podcast: https://www.schulzekopp.de Besonders
spannend für Torhüter, Trainer, Eltern und Nachwuchsspieler.
Bundesligatorhüter von Waspo Hannover und deutscher
Nationalspieler, ausführlich über die besondere Rolle des Torwarts
im Wasserball, über Konkurrenz, Vertrauen und warum gesunde
Rivalität ein entscheidender Faktor für Leistung und Entwicklung
ist. Kevin beginnt mit einem Rückblick auf seine Anfänge im
Wasserball. Wie bei vielen Spielern war auch bei ihm der Einstieg
eher zufällig. Über den Geburtstag seines Bruders und einen Besuch
im Schwimmbad wurde er von einem Trainer angesprochen – und blieb
dem Sport seitdem treu. Dass er schließlich im Tor landete, war
ebenfalls kein langfristiger Plan, sondern entwickelte sich Schritt
für Schritt aus seinen ersten sportlichen Erfahrungen. Ein
zentraler Teil des Gesprächs dreht sich um die Torwartposition.
Kevin beschreibt sehr offen, warum das Zusammenspiel zwischen
Torhütern besonders sensibel ist. In einer Mannschaft gibt es meist
nur ein oder zwei Positionen, auf denen echte Konkurrenz herrscht –
im Tor ist das besonders ausgeprägt. Trotzdem betont er, dass
Rivalität nur dann leistungsfördernd ist, wenn sie von Respekt,
Professionalität und Vertrauen begleitet wird. Dauerhafte
Spannungen oder persönliche Konflikte würden nicht nur dem
Einzelnen, sondern dem gesamten Team schaden. Kevin spricht dabei
auch über seine eigenen Vereinswechsel und Entscheidungen. Der
Wechsel zu Waspo Hannover war für ihn bewusst ein Schritt in ein
professionelleres Umfeld mit klaren sportlichen Zielen. Obwohl die
Torhütersituation zunächst anspruchsvoll war, sieht er Konkurrenz
nicht als Bedrohung, sondern als Chance, sich gemeinsam
weiterzuentwickeln. Wer am Ende spielt, entscheidet die Leistung –
nicht der Name. Besonders interessant sind Kevins Einblicke in die
Teamchemie außerhalb des Beckens. Gemeinsame Zeit abseits von
Training und Spielbetrieb – ob in der Schule, im Internat oder im
Urlaub – sei oft entscheidend dafür, ob eine Mannschaft im
entscheidenden Moment füreinander kämpft. Kleine zusätzliche Wege,
ein Extra-Meter im Wasser oder eine zusätzliche Parade entstehen
häufig aus genau diesem Zusammenhalt. Auch die Nachwuchsentwicklung
nimmt einen großen Raum ein. Kevin schildert, wie wichtig frühe
Einsätze junger Spieler in der Bundesliga sind, um den Übergang von
Jugend- zu Herrenbereich abzufedern. Wer bereits mit 16 oder 17
erste Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammelt, ist später
deutlich besser vorbereitet. Gleichzeitig warnt er davor, Talente
zu früh abzuschreiben. Entwicklung verlaufe nicht linear – manche
Spieler brauchen einfach mehr Zeit. Ein weiteres wichtiges Thema
ist das Aufhören junger Spieler. Kevin betont, dass der Sport es
sich nicht leisten kann, motivierte Jugendliche zu verlieren. Nicht
jeder muss Bundesliga oder Nationalteam spielen. Auch zweite Ligen,
andere Vereine oder neue Rollen wie Trainer, Schiedsrichter oder
Funktionär seien wertvolle Wege, um dem Wasserball erhalten zu
bleiben. Diese Episode bietet einen ehrlichen, differenzierten und
praxisnahen Einblick in die Welt der Torhüter, in Teamdynamiken und
in die Herausforderungen der Nachwuchsarbeit im deutschen
Wasserball. Mehr zum Podcast: https://www.schulzekopp.de Besonders
spannend für Torhüter, Trainer, Eltern und Nachwuchsspieler.
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