„Warum Waspo an guten Tagen jeden schlagen kann“ – Kevin Götz über Teamprozess & Entwicklung (Teil 2)
"Wir verfolgen einen langfristigen Plan was die Entwicklung der
Mannschaft angeht"
33 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Episode des Waterpolo Expert Talk spricht Kevin Götz,
Torhüter von Waspo Hannover und deutscher Nationalspieler, offen
über die aktuelle Situation seines Teams in Bundesliga und
Champions League, über mentale Prozesse im Leistungssport und
darüber, warum Selbstvertrauen und Teamstabilität oft
entscheidender sind als Tabellenstände. Kevin gibt zunächst tiefe
Einblicke in die besondere Rolle des Torhüters. Jede Aktion ist ein
direktes Duell, jede Parade ein Moment maximaler Verantwortung.
Anders als Feldspieler hat der Torhüter im entscheidenden Moment
niemanden hinter sich. Genau diese Mischung aus Druck und Einfluss
macht die Position für ihn so faszinierend – und gleichzeitig so
anspruchsvoll. Im weiteren Verlauf des Gesprächs reflektiert Kevin
über Vorbilder auf seiner Position. Internationale Turniere wie
Europa- und Weltmeisterschaften seien wichtige Lernfelder, um
unterschiedliche Spielstile zu beobachten und einzelne Elemente ins
eigene Spiel zu integrieren. Früher hätten deutsche
Nationaltorhüter wie Alexander Tchigir oder Slobodan Soro eine
besondere Vorbildfunktion gehabt. Mit zunehmender Erfahrung habe
sich der Blick verändert: Nicht mehr Kopieren, sondern gezieltes
Herausfiltern passender Elemente stehe heute im Vordergrund. Ein
Schwerpunkt der Episode liegt auf der Champions-League-Saison von
Waspo Hannover. Kevin beschreibt ehrlich die Höhen und Tiefen einer
Spielzeit, in der ein neu formiertes Team erst zusammenfinden
musste. Klare Niederlagen gegen Topteams gehören ebenso zur
Realität wie hart erkämpfte Siege gegen direkte Konkurrenten.
Gerade diese Erfolge seien emotional enorm wichtig gewesen, um
Selbstvertrauen aufzubauen und den Glauben an den eigenen Weg zu
stärken. Kevin betont mehrfach: An guten Tagen kann Waspo Hannover
jeden Gegner schlagen. Entscheidend sei, dass viele Faktoren
gleichzeitig zusammenpassen – Tagesform, Konzentration, mentale
Stabilität und gemeinsames Auftreten. Siege entstehen nicht aus
Einzelaktionen, sondern aus kollektiver Geschlossenheit. Besonders
interessant sind Kevins Einblicke in die Spielvorbereitung. Gegen
direkte Konkurrenten wird intensiver analysiert, zusätzliche
Videoeinheiten eingeplant und taktische Feinjustierung vorgenommen.
Dabei gehe es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern
bekannte Prinzipien unter erhöhtem Fokus umzusetzen. Gegen absolute
Topteams wie Recco sei die Herangehensweise anders gelagert, ohne
jedoch den eigenen Anspruch aufzugeben. Ein weiterer wichtiger
Themenblock ist Kevins Rolle als Aktivensprecher der
Nationalmannschaft. Als Bindeglied zwischen Team, Verband und
Athletenvertretung übernimmt er Verantwortung über das Sportliche
hinaus. Er beschreibt diese Aufgabe als Chance, strukturelle Themen
anzusprechen, Ideen einzubringen und langfristige Verbesserungen
für Spieler mitzugestalten – etwa im Bereich Studium,
Karriereplanung und duale Laufbahnen. Zum Ende des Gesprächs blickt
Kevin auf die kommenden Wochen: Bundesliga, Champions League,
Nationalmannschaftsmaßnahmen und ein extrem dichter Kalender prägen
den Alltag. Besonders die Reisestrapazen internationaler
Wettbewerbe seien oft belastender als die Spiele selbst. Trotzdem
überwiegt für ihn die Dankbarkeit, auf diesem Niveau spielen zu
dürfen. Diese Episode ist ein ehrlicher, reflektierter und sehr
realistischer Blick auf Leistungssport im Wasserball – zwischen
Ambition, Belastung, Teamprozess und mentaler Stärke. Mehr zum
Podcast: https://www.schulzekopp.de Besonders hörenswert für
Torhüter, Trainer und alle, die Champions-League-Wasserball aus
Spielersicht verstehen wollen.
Torhüter von Waspo Hannover und deutscher Nationalspieler, offen
über die aktuelle Situation seines Teams in Bundesliga und
Champions League, über mentale Prozesse im Leistungssport und
darüber, warum Selbstvertrauen und Teamstabilität oft
entscheidender sind als Tabellenstände. Kevin gibt zunächst tiefe
Einblicke in die besondere Rolle des Torhüters. Jede Aktion ist ein
direktes Duell, jede Parade ein Moment maximaler Verantwortung.
Anders als Feldspieler hat der Torhüter im entscheidenden Moment
niemanden hinter sich. Genau diese Mischung aus Druck und Einfluss
macht die Position für ihn so faszinierend – und gleichzeitig so
anspruchsvoll. Im weiteren Verlauf des Gesprächs reflektiert Kevin
über Vorbilder auf seiner Position. Internationale Turniere wie
Europa- und Weltmeisterschaften seien wichtige Lernfelder, um
unterschiedliche Spielstile zu beobachten und einzelne Elemente ins
eigene Spiel zu integrieren. Früher hätten deutsche
Nationaltorhüter wie Alexander Tchigir oder Slobodan Soro eine
besondere Vorbildfunktion gehabt. Mit zunehmender Erfahrung habe
sich der Blick verändert: Nicht mehr Kopieren, sondern gezieltes
Herausfiltern passender Elemente stehe heute im Vordergrund. Ein
Schwerpunkt der Episode liegt auf der Champions-League-Saison von
Waspo Hannover. Kevin beschreibt ehrlich die Höhen und Tiefen einer
Spielzeit, in der ein neu formiertes Team erst zusammenfinden
musste. Klare Niederlagen gegen Topteams gehören ebenso zur
Realität wie hart erkämpfte Siege gegen direkte Konkurrenten.
Gerade diese Erfolge seien emotional enorm wichtig gewesen, um
Selbstvertrauen aufzubauen und den Glauben an den eigenen Weg zu
stärken. Kevin betont mehrfach: An guten Tagen kann Waspo Hannover
jeden Gegner schlagen. Entscheidend sei, dass viele Faktoren
gleichzeitig zusammenpassen – Tagesform, Konzentration, mentale
Stabilität und gemeinsames Auftreten. Siege entstehen nicht aus
Einzelaktionen, sondern aus kollektiver Geschlossenheit. Besonders
interessant sind Kevins Einblicke in die Spielvorbereitung. Gegen
direkte Konkurrenten wird intensiver analysiert, zusätzliche
Videoeinheiten eingeplant und taktische Feinjustierung vorgenommen.
Dabei gehe es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern
bekannte Prinzipien unter erhöhtem Fokus umzusetzen. Gegen absolute
Topteams wie Recco sei die Herangehensweise anders gelagert, ohne
jedoch den eigenen Anspruch aufzugeben. Ein weiterer wichtiger
Themenblock ist Kevins Rolle als Aktivensprecher der
Nationalmannschaft. Als Bindeglied zwischen Team, Verband und
Athletenvertretung übernimmt er Verantwortung über das Sportliche
hinaus. Er beschreibt diese Aufgabe als Chance, strukturelle Themen
anzusprechen, Ideen einzubringen und langfristige Verbesserungen
für Spieler mitzugestalten – etwa im Bereich Studium,
Karriereplanung und duale Laufbahnen. Zum Ende des Gesprächs blickt
Kevin auf die kommenden Wochen: Bundesliga, Champions League,
Nationalmannschaftsmaßnahmen und ein extrem dichter Kalender prägen
den Alltag. Besonders die Reisestrapazen internationaler
Wettbewerbe seien oft belastender als die Spiele selbst. Trotzdem
überwiegt für ihn die Dankbarkeit, auf diesem Niveau spielen zu
dürfen. Diese Episode ist ein ehrlicher, reflektierter und sehr
realistischer Blick auf Leistungssport im Wasserball – zwischen
Ambition, Belastung, Teamprozess und mentaler Stärke. Mehr zum
Podcast: https://www.schulzekopp.de Besonders hörenswert für
Torhüter, Trainer und alle, die Champions-League-Wasserball aus
Spielersicht verstehen wollen.
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