Wirtschaftswunder 2.0: Mehr Wunsch als Wirklichkeit

Wirtschaftswunder 2.0: Mehr Wunsch als Wirklichkeit

26 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Bundeskanzler Olaf Scholz blickt außerordentlich optimistisch auf
die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Scholz erwartet
Wachstumsraten wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders in den 50er
und 60er Jahren. Die hohen Investitionen in den Klimaschutz
sollen das gewaltige Wachstum ermöglichen. Aus ökonomischer Sicht
spricht allerdings wenig dafür, dass es zu einem zweiten
Wirtschaftswunder kommen kann. Im Gegenteil, das
Wachstumspotential droht in den nächsten Jahren zu sinken.


Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Stefan Kooths (IfW Kiel) und Dr.
Jörn Quitzau (Berenberg).


Aus dem Inhalt:


Wird der ökologische Umbau der Wirtschaft ein Wachstumsmotor?
(00:27) +++


Wachstum ohne Wohlstand? (14:58) +++


Zwischen Wirtschaftswunder (Olaf Scholz) und Rezession (IWF) –
Wie geht es weiter mit der deutschen Wirtschaft? (21:25) +++


Die Referenten:


Prof. Dr. Stefan Kooths ist Vizepräsident des
IfW Kiel und Direktor des Forschungszentrums Konjunktur und
Wachstum. Nach dem Volkswirtschaftsstudium und anschließender
Promotion an der Universität Münster war er dort zunächst mehrere
Jahre in Forschung und Lehre tätig, zuletzt als Geschäftsführer
des Muenster Institute for Computational Economics. 2005
wechselte er in die angewandte Wirtschaftsforschung und wurde
Forschungsleiter in der Konjunkturabteilung des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Seit 2010
arbeitet er für das IfW Kiel, zunächst als Repräsentant in Berlin
und als Verantwortlicher für die Analyse der deutschen
Konjunktur. 2014 übernahm er die Leitung des
Prognosezentrums, das 2020 im Forschungszentrum
Konjunktur und Wachstum aufging.


Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen neben der
Konjunkturforschung vor allem Fragen der Stabilisierungspolitik,
des Geld- und Währungswesens, der internationalen
Wirtschaftsbeziehungen sowie der Ordnungsökonomik. Er vertritt
ein koordinations- und prozessorientiertes Paradigma zur Analyse
ökonomischer Phänomene, das gesamtwirtschaftliche
Fehlentwicklungen primär als Symptom gestörter
Koordinationsmechanismen versteht, die in systemischer Weise
weite Teile des Wirtschaftsgeschehens durchdringen.


Dr. Jörn Quitzau ist Leiter Wirtschaftstrends
beim Bankhaus Berenberg. Zuvor war er Senior Economist bei
Deutsche Bank Research. Gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Berthold
ist er Initiator dieses Podcasts.

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