Wirtschaftliche Freiheit

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Podcast für Wirtschaftspolitik

Episoden

#93: Der vernachlässigte Kontinent - Afrika auf dem Weg nach Europa?
28.02.2026
1 Minute
Europa ist wirtschaftlich in Schwierigkeiten. Die Welthandelsordnung, ein Pfeiler seines Geschäftsmodells, zerbröselt. Daran ist nicht nur Donald Trump Schuld. Und Europa ist auf kritische Mineralien angewiesen. China nutzt die Abhängigkeit. Europa reagiert auf diese Entwicklungen mit Freihandelsabkommen. Ein Kontinent wird aber vernachlässigt: Afrika. Warum spielt der Kontinent, der (geographisch) größer ist als die USA, China und Indien zusammen, kaum eine Rolle in der europäischen Strategie? Was könnte Afrika wirtschaftlich Europa bieten? Wo hapert es in Afrika noch? Warum baut Europa viele Hindernisse gegenüber Afrika auf? Wie könnte Afrika ein wichtiger Freihandelspartner für Europa werden? Ist der neue „African Capitalism“ eine Antwort? Die Teilnehmer: Andreas Freytag ist ein profunder Kenner des afrikanischen Kontinents. Er ist Professor für Wirtschaftspolitik an der FSU Jena und Honorarprofessor an der Universität in Stellenbosch (Südafrika). Er ist auch Direktor von Tutwa Europe, einer Consulting Group, die zwar global ausgereichtet ist, durch die Expertise und Netzwerke von Andreas Freytag aber einen deutlichen Afrika-Bezug hat. Norbert Berthold ist Professor (em.) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war an den Universitäten Freiburg, Münster, Basel, Hamburg, Konstanz, Düsseldorf und Würzburg tätig. Norbert Berthold ist Initiator und Betreiber des Ökonomen-Blogs „Wirtschaftliche Freiheit“ und Namensgeber und Initiator dieses Podcast.
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#92: Gerechtigkeit - Was ist das?
08.02.2026
1 Minute
Die Welt verändert sich. Ökonomisch ist ein Prozess der „schöpferischen Zerstörung“ in Gang. De-Industrialisierung, Demographie, Digitalisierung, Dekarbonisierung treiben den Prozess. Altes verschwindet, Neues kommt. Sektorstrukturen verändern sich. Einkommen und Vermögen werden ungleicher verteilt. Institutionen, wie die Systeme der Sozialen Sicherheit, geraten in Schwierigkeiten. Überall gibt es Gewinner und Verlierer. Es sei ungerecht, kritisieren die Verlierer, dass sie die Lasten der Veränderung tragen müssen, während sich andere eine goldene Nase verdienen. Nur, was ist gerecht, was ist ungerecht? Woran sollte sich eine Gesellschaft orientieren, an der Ergebnis- oder eher der Chancengleichheit? Ist es ungerecht, wenn Einkommen und Vermögen inter-personell (sehr) ungleich verteilt sind? Was ist sinnvoller, um Ungleichheit zu verringern, (noch) mehr staatliche Umverteilung oder eine höhere soziale Mobilität? Woran sollte sich eine Gesellschaft orientieren, die Lasten des demographischen Wandels inter-generativ gerecht anzulasten? Wie sollte sie die umlagefinanzierten Systeme der Sozialen Sicherung reformieren? Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU, Würzburg) im Gespräch mit Dr. Rainer Hank (FAS, Frankfurt)  
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#91: Geoökonomie - Ein neues Spiel hat begonnen
03.02.2026
1 Minute
Das Jahr 2026 hat mit geopolitischen und geoökonomischen Paukenschlägen begonnen. Die USA sind nicht weiter der Anker der Weltwirtschaftsordnung. Der liberale Kapitalismus hat ausgedient. In der neuen Machtpolitik gelten andere Spielregeln. Doch was sind die neuen Spielregeln? Dr. Jörn Quitzau (BERGOS AG) im Gespräch mit dem Geoökonomie-Experten und China-Kenner Prof. Dr. Sebastian Heilmann (Universität Trier). Lebenslauf Prof. Heilmann: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/politikwissenschaft/team/regierungslehre-politik-und-wirtschaft-chinas/team/heilmann-sebastian Und hier geht es zum im Gespräch erwähnten Buch "Geoeconomics: How Geopolitical Rivalries Reshape Global Markets": https://www.amazon.de/Geoeconomics-Geopolitical-Rivalries-Reshape-Markets/dp/3982790514
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#90: Erbschaftsbesteuerung: Wie sollte es weitergehen?
24.01.2026
1 Minute
Die öffentlichen Kassen sind klamm. Die Staatsschulden steigen. Der Staat braucht neue Einnahmen. Da geraten die Erbschaften in den Blick. Wir haben den Finanzwissenschaftlern Prof. Dr. Dominika Langenmayr (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen (Universität Freiburg) unabhängig voneinander fünf Fragen gestellt: 1. Ist eine Erbschaftsteuer sinnvoll? 2. Wo sollte eine Reform ansetzen? 3. Wie sollte man mit den Steuersätzen verfahren? 4. Warum divergieren die Meinungen über die Erbschaftsteuer? 5. Was können wir vom Ausland lernen? Website Prof. Dominika Langenmayr: https://www.ku.de/wfi/vwf/team/prof-dr-dominika-langenmayr Website Prof. Bernd Raffelhüschen: https://www.experten.uni-freiburg.de/pr/experts/bernd-raffelhueschen Moderation: Dr. Jörn Quitzau (BERGOS AG)
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Vermögensungleichheit: Ein non-issue? - Der Podcast zum Blog-Beitrag
09.01.2026
37 Minuten
Ungleichheiten polarisieren, mal mehr, mal weniger. Gesellschaften sind systemimmanent ungleich. Das gilt für Einkommen und Vermögen. Für viele Menschen ist Ungleichheit aber ungerecht. Aktuell stehen hohe Vermögen im Kreuzfeuer der Kritik. Vor allem die Erben großer Vermögen erleben einen Shitstorm. Diese Vermögen seien „leistungslos“ und „unverdient“. Kritisiert werden hohe Vermögen auch, weil befürchtet wird, dass sie Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt erodieren. Es gelte immer mehr „one euro, one vote“. Die Kritik an hohen Vermögen hat aber noch einen profaneren Grund. In Zeiten von Haushaltskrisen und Investitionsstaus wird die Suche nach neuen Einkommensquellen intensiviert. Vermögen- und Erbschaftsteuern erscheinen vielen als eine einfach zu erschließende, kräftig sprudelnde Quelle. Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Norbert Berthold (Universität Würzburg) und Dr. Jörn Quitzau (BERGOS AG). Den Blog-Beitrag von Prof. Norbert Berthold finden Sie hier: https://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=42450
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Über diesen Podcast

Der Ökonomen-Podcast für wirtschaftspolitische Themen. Zielgruppe: Interessierte Nicht-Ökonomen und professionelle Volkswirte.

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