Mitten ins Gehirn (1/2): Der hirnstimulierte Patient
vor 3 Jahren
Francis Jacquaz aus Delémont hat sich für eine Operation
entschieden, die ihn von seinem Zittern befreien soll. In einem
fünfstündigen Eingriff implantieren ihm Hirnchirurgen des
Inselspitals Bern zwei Elektroden ins Hirn.
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Francis Jacquaz aus Delémont hat sich für eine Operation
entschieden, die ihn von seinem Zittern befreien soll. In einem
fünfstündigen Eingriff implantieren ihm Hirnchirurgen des
Inselspitals Bern zwei Elektroden ins Hirn. Im Thalamus, einer
Region des Zwischenhirns zehn Zentimeter unter der Schädeldecke,
befindet sich ein spezieller Ort: der Knotenpunkt eines neuronalen
Netzwerkes, das die Motorik steuert. Wird dieser Knotenpunkt mit
Strom stimuliert, lassen sich Bewegungsstörungen wie Francis
Jacquaz Zittern lindern. Das Verfahren heisst Tiefe
Hirnstimulation. Auch bei anderen Erkrankungen wird die Tiefe
Hirnstimulation angewandt, etwa bei chronischen Schmerzen,
Zwangsstörungen oder schweren Depressionen.
entschieden, die ihn von seinem Zittern befreien soll. In einem
fünfstündigen Eingriff implantieren ihm Hirnchirurgen des
Inselspitals Bern zwei Elektroden ins Hirn. Im Thalamus, einer
Region des Zwischenhirns zehn Zentimeter unter der Schädeldecke,
befindet sich ein spezieller Ort: der Knotenpunkt eines neuronalen
Netzwerkes, das die Motorik steuert. Wird dieser Knotenpunkt mit
Strom stimuliert, lassen sich Bewegungsstörungen wie Francis
Jacquaz Zittern lindern. Das Verfahren heisst Tiefe
Hirnstimulation. Auch bei anderen Erkrankungen wird die Tiefe
Hirnstimulation angewandt, etwa bei chronischen Schmerzen,
Zwangsstörungen oder schweren Depressionen.
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