Buchvorstellung: Lieben was ist von Byron Katie

Buchvorstellung: Lieben was ist von Byron Katie

vor 8 Jahren
Buchvorstellung: Lieben was ist von Byron Katie
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Lieben was ist - Byron Katie Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn
du diesen Titel liest oder hörst, aber mich hat er gleich gepackt.
Denn wie schön muss es sein, wenn man nicht mehr hadert,
interpretiert, und grübelt, was es wohl zu bedeuten hat, etc… Ich
weiß, für manche kommt da gleich eine Ablehnung hoch - Ich kann
doch nicht alles so lieben, wie es ist - was ist denn dann mit all
den grausigen Dingen auf dieser Welt… Doch mich hat es nicht los
gelassen. Warum? Es geht nicht darum, sich alles schön zu reden -
sondern es geht letzten Endes darum, zu akzeptieren. Nicht mehr mit
der Wirklichkeit zu streiten. Das Buch heißt Lieben was ist:
http://amzn.to/2waT7kY Leiden ist eine freiwillige Entscheidung Mit
The Work hat Byron Katie ein tolles Selbstcoaching-Tool geschaffen,
mit dem du jederzeit deine Gedanken auf den Prüfstand stellen
kannst. So wirst du ermächtigt, selbst die Lösung zu finden und die
Situation so anzunehmen, wie sie eben nun einmal ist. Ihr Ansatz,
den ich anfangs nur schwer verdauen konnte, ist: Leiden ist eine
freiwillige Entscheidung. Bämm… Ich kann mich erinnern, dass ich
mich gegen diesen Gedanken eine Zeit lang gewehrt habe, denn das
kann ja wohl nicht sein. Aber wenn ich auf meine eigene
Vergangenheit zurückblicke, dann ja: Ich kenne das. Ich habe
gelitten, weil etwas passiert ist. Ich habe gelitten, weil jemand
was gesagt hat zu mir oder auf eine bestimmte Art und Weise
reagiert hat. Das kennst du vielleicht auch von dir. Das ewige
grübeln… Aber heute sehe ich es anders: Wie wir wissen erzeugen
unsere Gedanken Gefühle und diese wiederum Reaktionen die ein
entsprechendes Ergebnis zur Folge haben. Ja, über unsere Gedanken
steuern wir, ob wir leiden oder nicht. Es bedeutet, dass du nicht
leidest, weil etwas passiert ist, sondern aufgrund deiner Gedanken
dazu. Es erfordert Übung und ein intensives Auseinandersetzen mit
sich selbst. Und nein, das ist nicht immer angenehm, aber
mittlerweile kann ich diesen Satz voll unterschreiben. Realität ist
einfach. Sie ist, wie sie ist. Sie sagt weiter: „Leiden ist ein
Alarm, der uns warnt, dass wir unsere Mitte verlassen haben.“ Und
genau das erzeugt Stress, negative Gedanken und Leiden. „Wir leiden
nur dann, wenn unsere Überzeugung mit dem, was ist, im Widerstreit
liegt.“ „Die anderen sollten…“ „Ich sollte…“ Das ist auf Dauer
deprimierend. „Wenn ich mit der Realität streite, kann ich nur
verlieren - und das in jedem einzelnen Fall.“ Realität ist einfach.
Sie ist, wie sie ist. Und nein, es heißt nicht, mit allem
einverstanden zu sein. Es bedeutet aber, nicht mehr dagegen
anzukämpfen und verwirrt zu sein. Denn das tut weh. Wenn du
anfängst, zu lieben was ist, dann wirst du frei, dann wirst du
freundlich und furchtlos. Und es ist einfach so LOGISCH - denn ich
kann ja immer nur mich und meine Sichtweise prüfen und ändern -
niemals das im Außen oder gar jemand anderen. „Wenn Sie ihr Leben
führen, und ich in Gedanken ebenfalls ihr Leben führe, wer lebt
dann meines? Wenn ich mich in Gedanken mit ihren Angelegenheiten
beschäftige dann hält mich das davon ab, in meinem eigenen Leben
anwendend zu sein. Ich bin getrennt von mir selbst. Und ich frag
mich, wieso mein Leben nicht funktioniert.“ Sowas von on the point.
Dem kann ich nichts hinzufügen. Ihr Credo ist ein ganz herrliches:
[easy-tweet tweet="Ein Gedanke ist harmlos, solange wir ihm nicht
glauben." via="no" usehashtags="no"] Gedanken sind einfach da. Sie
kommen und gehen wie die Wolken am Himmel. Erst wenn wir uns daran
festklammern und glauben, sie sind wahr, fängt das Leiden an. Es
entsteht eine Geschichte, eine Story, die wir uns erzählen. Unsere
Interpretation zu den Anderen „Er hat sich schon so lange nicht
mehr gemeldet….“ „...Der Blick, den sie mir zugeworfen hat…“ Und
die spannende Frage jetzt ist: Wer wärst du ohne diese
GEschichte(n)? Wie würdest du dich fühlen? Wie verhalten? Und ja,
das ist schmerzvoll. Denn dann kann ich die Schuld nicht mehr
anderen zuschieben, sondern muss mich fragen, was mein Anteil ist.
Und ich bekomme plötzlich die Chance, etwas zu verändern. Nicht
mehr zu leiden. Was ich über andere denke oder sage, sagt IMMER
mehr über mich aus, als über andere. Prüfe deine Gedanken. Prüfe
den Schmerz. Was sagt er über dich? Die 4 Fragen Byron Katie hat 4
Fragen entwickelt, mit denen du den Prozess immer und immer wieder
durchführen kannst. Ist es wahr? Kannst du wirklich sicher sein,
dass es wahr ist? Wie reagierst du auf diesen Gedanken? Wer wäre
ich ohne diese GEdanken? Dann folgt die Umkehrung Mein Fazit In
diesem Buch gibt es so viele großartige Beispiele, wie Katie den
Prozess mit KundInnen durchgeht. Und ich verspreche dir, du wirst
dich beim Lesen ganz oft wiederfinden mit deinen eigenen Themen und
Geschichten. So ging es mir. Daher kannst du das Buch immer wieder
hernehmen, immer wieder reinlesen und deine eigenen Gedanken
überprüfen. So kannst du die Realität so nehmen, wie sie
tatsächlich ist. Eine absolute Empfehlung. Und danke, liebe Byron
Katie, dass es dich gibt. Danke, dass du deinen Ansatz weiter
gegeben hast. Ich denke, es ist so wertvoll. Zumindest war es das
in meinem Leben. Es hat mich verändert und auch die Art, wie ich
arbeite. Get the life you love! Deine Katja
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