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Kinder brauchen Grenzen - das ist wohl der am häufigst gehörte
Satz in Bezug auf Grenzen und Elternschaft.

Oft wurde und wird dieser dazu benutzt, um Strafen, Beschämungen
oder Drohungen zu rechtfertigen. Denn Kindern soll nicht alles
durchgelassen werden, ja sie bräuchten diese Grenzen sogar, um
sich gut entwickeln zu können.

Eltern die gerne bedürfnis- und bindungsorientiert mit ihren
Kindern umgehen möchten, können mit Strafen und Drohungen nichts
anfangen. Denn sie wissen, dass diese für sie nicht zielführend
sind.

Strafen schaden der Beziehung zwischen Eltern und Kind, während
eine bindungsorientierte Begleitung genau auf dieser Beziehung
aufbaut.

Strafen sind eine Machtausübung durch Zwang. Diese können
kurzfristig zwar funktionieren - also zu dem gewünschten
Verhalten des Kindes führen - doch das Kind verlernt so, seine
Grenzen zu spüren und zu schützen.

Genau diese Grenzen braucht ein Kind. Nämlich seine eigenen. Dass
es spürt, was ihm wichtig ist und wann eine andere Person diese
Grenze überschreitet. Dass es auch lernt, wie es diese Grenzen
verteidigen kann und so auch anderen Personen gegenüber seine
Integrität wahren kann.

Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/vertrauen-statt-erziehung

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„19. Kinder brauchen Grenzen und Mama hat Grenzen“

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